Bei Rams ist die Sache noch umständlicher.
Da hängt die Taktfreudigkeit ganz entscheidend davon ab, welche Chips auf den Riegeln sitzen.
Und wer weiß das schon immer ...(?)
Je höher der
Ram spezifiziert ist, je mehr Takt kann es ohne Fehler, genauer Fehler die vom Debugging nicht mehr auszubügeln sind, mitmachen.
Leider ist es aber oft so, daß die "Hersteller" um des Gewinns Willen möglichst preiswerte Chips auf die PCBs schweißen lassen.
Die schaffen dann die zugesicherte Spezifikation immer, zuweilen aber, besonders wenn man die Timings etwas entschärft und die Spannung erhöht, sogar mal nicht unerheblich mehr.
So lange man aber von der Bestückung nichts Genaues weiß, sind Vorhersagen zur Taktfreudigkeit, weniger wert als in die Kristallkugel zu schauen.
Und so kanns u.U. schon mal sein, daß ein Valu-
Ram in der 1333'er Taktklasse noch stabil läuft, wo ein 1600'er schon längst aufgeben mußte.
Bis zu ihrer Spezifikation schaffen sie es aber alle. (drei Ausrufezeichen)
Da 1600'er
Ram meist nicht oder nur geringfügig teurer als 1333'er ist, bist Du mit dem 1600'er besser beraten.
Der gibt Dir dann die Möglichkeit neben der Multiplikator-Methode auch noch das letzte Quäntchen mit dem Systemtakt aus der
CPU zu kitzeln.
(So wie vom Mainboard @stock eingestellt, läuft der sowieso mal unter seiner Spezifikation.)
Wenn Du ein passendes Value-Kit von Crucial, hier sind durchweg hochwertige Microns drauf, zu einem guten Preis bekommst, ist dies dem 1600'er anderer "Hersteller", die ja überwiegend sowieso nur Rams aus der Auftragsfertigung mit ihren (nach meiner Meinung eher sinnlosen) Heatspreadern und Logos verzieren lassen, oft absolut ebenbürtig.