Leider ist Everest manchmal, je nach
CPU und Mainboard, nicht richtig in der Lage die Coretemperaturen genau anzuzeigen.
Dies Phänomen habe ich schon des Öfteren beobachten müssen.
Meist stimmen die analysierten Prozewssortemperaturen aber.
Zuindest in Deinem Fal darf man ruhigen Gewissens davon ausgehen.
Nach der goldenen Faustregel, daß der Prozessor immer so um die 7°-10° (bei sehr hohen Temperaturen sogar bis zu 15° "kälter" als die niedrigste Coretemperatur ist, scheint bei Dir alles in bester Ordnung zu sein.
Coretemp liefert demnach die richtigen, aber eben eher unwichigen Temperauren der Kerne, während Everest den richtigen viel wichtigeren Wert für die
CPU (on top) ausgibt.
Zu Deiner Beuhigung:
Da Dein Q6700 von Intel bis zu einer Temperatur von 62,2 Grad spezifiziert ist, bist Du nur ganz unwesentlich über der Grenze.
Keine Angst!
Die 0,8° lassen Deinen Prozessor, der auch noch wesentlich höhere Werte klaglos überstehen würde, nicht ableben.
Vieleicht altert er wegen dieser Temperatur etwas schneller, weshalb er (möglicher Weise - nichts Genaues weiß man nicht, weil noch niemand seinen Prozessor so lange testen konnte) schneller altern könnte und schon nach etwa 25 Jahren wgen übergroßer Leckströme nur noch Mist zusammenrechnet. Weil man da nur theoretische und sehr unsichere Schätzungen zur Vorhersage heranziehen kann, könnte das sogar schon nach 15 Jahen passieren.
Interessiert Dich das wirklich, mußt Du für eine etwas potentere Kühllösung sorgen.
Noch einmal zur Beruhigung:
Selbst Temperaturen, ab denen die Notabschaltung gnadenlos zuschlägt, übersteht der Prozessor ohne Schaden zu nehmen.