Ich muss leider diesen Thread nochmal ausgraben...
Mir ist nämlich Folgendes in den Sinn gekommen und das hat mich dann ziemlich verwirrt.
Beim Übertakten von einer
CPU ist doch das Hauptproblem die zusätzliche Hitze, die abgeführt werden muss.
Es gilt also: Je höher die Taktrate der
CPU --> mehr Hitze --> mehr Stromverbrauch.
Die zweite Implikation kommt daher zustande: Je mehr Hitze ein elektrisches Bauteil entwickelt umso größer muss die Verlustleistung sein, die durch dieses Bauteil "verbraten" wird (Verlustleistung, weil die meisten el. Bauteile ja nicht Wärme produzieren sollen). Unter der Annahme, dass die Verlustleistung immer ein konstanter Prozentsatz der gesamten aufgenommenen Leistung des Bauteils ist, bedeutet mehr Hitze mehr aufgenommene Leistung.
Nun ist es ja so, dass die Taktrate die von den
CPU-Herstellern bei einer bestimmten
CPU eingestellt wird ja eigentlich willkürlich ist. Ich nehme mal an, die verwenden die maximale Taktrate unter der xx% der CPUs einer Serie absolut stabil läuft.
Also muss Obiges auch fürs Untertakten gelten (weil eben die ab Werk eingestellte Taktrate willkürlich ist und daher nicht ausgezeichnet sein kann. Die Taktrate wäre aber ausgezeichnet, wenn diese Taktrate genau jene wäre, bei der nach oben hin (Übertakten) meine Vermutung stimmt, nach unten hin (Untertakten) aber nicht) :
Je geringer die Taktrate --> weniger Hitze --> weniger Stromverbrauch
Wo ist der Haken? Ich kann ihn leider nicht finden.
PS: Tut mir Leid für das lange Herumgeschwafle, ich hoffe das interessiert zumindest irgendwen

. Das kommt halt raus, wenn ein Physik-Student Ferien hat...