ich habe im letzten Monat bei einer Firma einen Ferienjob gemacht. Ich habe vom 1 bis zum 23.08 da gearbeitet, und habe mein lohn noch immer nicht bekommen. Ich habe schon 7 mal angerufen und mir wird jedes mal gesagt "ich gebe das weiter" ich habe denen gesagt wenn das Geld morgen nicht auf meinem konto drauf ist, gehe ich zum meinem Anwalt. was hättet ihr gemacht?
für gewöhnlich kommt es in solchen betrieben meist vor, dass das geld erst zum ende des folgemonats überwiesen wird, weil es nicht als normales gehalt, sondern als überstunden gehandhabt wird. In dem Betrieb in dem ich nebenbei jobbe, gibt es jeden monat das grundgehalt und die überstunden gibt es dann immer erst einen monat später ausgezahlt. Als Ferienjobber hast du halt als Grundgehalt quasi 0 --> warte erst mal das Monatsende ab, wenn dann noch nichts da ist gehst du da mal hin und redest in einem normalen Ton mit denen
27.09.2011, 12:23
MdominiqueX
Am besten einfach mal bis zum Monatsende abwarten. Ist am 2. Oktober immer noch kein Geld auf deinem Konto, dann rufst du da nochmal an und machst Druck. Passiert dann immer noch nichts, dann würde ich dir auf jedenfall raten zum Anwalt zu gehen. Hast du denn einen Arbeitsvertrag bekommen (habe noch nie einen Ferienjob gemacht, weiß nicht wie es da abläuft)? Stand da was von Gehalt drin?
27.09.2011, 12:34
Heimdall
Was ihr alle mit dem Anwalt habt.... Der kostet auch sein Geld, wenn er keine Rechtsschutzversicherung hat, und damit hat er am Ende von dem Gehalt nichts mehr.
Einfach persönlich vorbei gehen dann können die einen nicht so leicht abwimmeln und fertig. Wieso kompliziert wenn es auch einfach geht?
27.09.2011, 12:46
Threadersteller
cyberx
Wir haben eine rechtsschutzsversicherung und die meinten Anfang diesen monat wird das Geld überwiesen dann meinte die ja im Zeitraum vom 15 bis 20 und jetzt meinen die diese Woche.
27.09.2011, 13:38
MdominiqueX
Zitat:
Zitat von Heimdall
Was ihr alle mit dem Anwalt habt.... Der kostet auch sein Geld, wenn er keine Rechtsschutzversicherung hat, und damit hat er am Ende von dem Gehalt nichts mehr.
Einfach persönlich vorbei gehen dann können die einen nicht so leicht abwimmeln und fertig. Wieso kompliziert wenn es auch einfach geht?
Persönlich kann man aber auch genauso abgewimmelt werden wie am Telefon. Außerdem hat der Arbeitnehmer das gute Recht sein Gehalt zu bekommen. Mit den Anwaltskosten wird es dann aus eigener Erfahrung so geregelt das man keinesfalls mehr Verluste als Gewinn hat.
27.09.2011, 13:46
Terence
Wenn man nur wenig verdient muss man den Anwalt garnicht bezahlen,hab das gerade alles hinter mir,gehste zum Gericht und holst dir nen befreiungsschein.
27.09.2011, 13:50
KeKs
Ich gebe Heimdall insofern Recht, als dass man vielleicht erstmal versuchen sollte, das Problem friedlich zu lösen.
Dass da immer gleich rumgeklagt werden muss...
27.09.2011, 14:40
Eck
stimmt, wir heißen hier ja nicht apple oder?
27.09.2011, 15:55
KeKs
Die Diskussion möchte ich nicht nochmal von vorne anfangen! ^^
Hatten wir hier (und in diversen anderen Threads) schonmal: ]
Also bitte keine weiteren Suggestionen in Richtung Apple! Vielen Dank.
28.09.2011, 20:53
Sala
Zitat:
Zitat von Terence
Wenn man nur wenig verdient muss man den Anwalt garnicht bezahlen,hab das gerade alles hinter mir,gehste zum Gericht und holst dir nen befreiungsschein.
So isses.
Ausgeführt (@cyberx):
Alle Unterlagen, momentane Verdienstbescheinigung / ALG2-Bescheid etc. mitnehmen. Kontoauszüge als Nachweis der mom. Vermögenssituation nicht vergessen. Dann zum Amtsgericht und Antrag auf Beratungshilfeschein stellen.
AG prüft die Aussicht und erstellt gegen Gebühr von €10 dann den Schein. Mit dem Schein kannste zum Anwalt gehen und dich beraten lassen.
Dieser wird dich auch über eventuelle Prozesskostenbeihilfe in einem möglichen Verfahren informieren.