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Alt 19.08.2011, 10:06
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ChiefAlex
 
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Mainboard+RAM passend zum Intel Core i7-2600K



Moin,

Ich wüsste gerne, welches Mainboard sich gut mit dem (neuen) Core i7 machen würde.
Dazu dann noch passende 8GB RAM.
Preis für beides ca. 250€

Außerdem habe ich noch eine Frage zum Prozessor: Wie wird die integrierte Grafik in der CPU genutzt? Ich finde den Gedanken reizvoll, für Desktop&Co. die Grafikkarte nicht benutzen zu müssen (aus Strom- und Temperaturgründen).
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Alt 19.08.2011, 11:17
Benutzerbild von Horst58
Horst58
 
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Huch ...
Einer unserer Besten so uninformiert?
*erstauntguck*

Ob er Grafikkern genutzt wird, hängt ganz entscheidend vom Chipsatz ab.
Bringt dieser den "Rest" mit, der zu einer vollständigen IGP noch fehlt, kann man auf eine dezidierte Grafikkarte verzichten.
(Neuerdings auch iGPU genannt.)
Für HTPC-, Office- und gegebenenfalls auch Media-Aufgaben reicht die Performance der IGP dicke hin, etwas Ansehnliches auf den Screen oder auch zwei Screens zu bringen.
Bei Media-Rechnern läßt sie sich aber nicht mit zur Mitarbeit mittels CUDA "überreden".
AMDs Stream-Technologie ist ihr natürlich genau so fremd.
Immerhin, aber das ist wohl nur für den König der Chipsätze relevant, hat sich Intel was einfallen lassen, die iGPU beim Transcodieren mit einzuspannen.
Ob das bei sowieso schon acht garnicht mal so "faulen" Kernen noch was bringt, ist allerdings fraglich.
(Ich halte es eher für eine Art Schlagen der Werbetrommel.)

Eine Onboardgrafik ist mit dem Intel H61, dem H67, dem Q67 und dem Z68 möglich.
Weil die Chipsätze, die den Buchstaben H in der Bezeichnung tragen, OC mittels offenem Multiplikator unmöglich machen, sind sie für Dich wohl eher nicht geeignet.
Man kauft ja schließlich keinen Prozessor mit offenem Multi, um den dann nicht nutzen zu können,
Mit einem Q oder Z wird der offene Multi dann, ohne daß es bei der IGP totale Unmöglichkeiten oder nicht hinnehmbare Engpässe gibt, unterstützt.
der Z68 bietet zudem so eine Art Hybrid-Betrieb von IGP und AMD- und/oder Nvidia-Karten mittels ser sogenannten "Lucid Virtu"-Technologie an.
Das hat schon Vorteile.
Brauchst Du den "dicken Brummer", etwa weil Du doch spielst, nutzt Du ihn eben.
Brauchst Du ihn nicht, verbleibt/verbleiben der Monitor/die Monitore an den Anschlüssen, wo sie halt angesteckt sind, kannst aber trotzdem nur die IGP nutzen.
So sparst Du (leider nur etwas) Strom und allerhand Lärm. Leider nur etwas, weil die dicke dezidierte Grafikkarte nicht vollständig abgeschaltet werden kann und so wenigstens ihr Idle-Strombedarf mit in die Leistungsbilanz eingeht.
Außerdem bringt der Z68 als derzeit einziger Chipsatz die "Smart Response Technlogy" mit, die den Umgang mit schnellen SSDs erheblich vereinfachen und wohl auch deren Datenströme beschleunigen soll.
(Keine Wertung meinerseits, weil ich das, mangels geeigneter Hardware, niemals nicht ausprobiert habe.)

Ach so ...
Wer die latente Gefahr des Aussteigens oder der signifikanten Verlangsamung von S-ATA 2 Kanälen nicht hinnehmen will, greift jeweils auf B3 Revisionen zurück.
Also alle User!

Ram:
Grundsätzlich: Wie immer und überall, wo Dual-Channel angesagt ist ...
Mehr Takt als 1333 ist sinnlos, weil der CPU-eigene Controller zwar durchaus mehr mitmacht, sich aber, außer Du nutzt auch die Veränderung des Taktes des BCLK zum OC, sowieso dieser Takt einstellt.
Du kannst (je nach Board mal mehr oder weinger gut) auch andere Ram-Teiler einstellen, also den Ram mit höherem Takt befeuern.
Aber ...
Die Zuwächse im Ram-Durchsatz sind bei höherem Ram-Takt eher marginal.
Insgesamt, also bei Bewertung der Datenstrüme die das Rechenwerk verlassen, ist keine Steigerung, die höheren Ram-Takt sinnvoll machen würde, feststellbar.
Wie üblich, spielen die Timings und Latenzen sowieso keine relevante Rolle, so daß es Allerwelts-Value-Ram letztlich nicht schlechter richtet als wesentlich teurere Produkte.
Kapazität eben so wählen, daß Dualchannel gut machbar ist und natürlich nach den Anforderungen ans System.
Vier GB scheint sich als Standard etabliert zu haben.
(Warum auch nicht? Mehr bringt ja, außer man beackert HD-Videos mit Bolidensuiten, Blendert viel, nutzt Cinema 4D um sehr großformatige Virtualitäten zu erschaffen oder hat mehrere virtuelle Maschinen zu Gast, nicht wirklich mehr.)
Das es bei den derzeitigen Ram-Preisen nicht schadet sinnlose Kapazitäten vorzuhalten, ist eine andere Sache.

Was passt?
Ich kann Dir das so nicht sagen.
Mehr erfährst Du sicher von der Community.
Mußt vorher aber noch mal was zum Formfaktor und dazu, ob eSATA und/oder FireWire verzichtbar/wichtig/essenziell sind, äußern.

Geändert von Horst58 (19.08.2011 um 11:22 Uhr).
Folgende User haben sich für den guten Beitrag bedankt:
 
Alt 19.08.2011, 11:31
Benutzerbild von ChiefAlex
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ChiefAlex
 
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Zitat:
Huch ...
Einer unserer Besten so uninformiert?
*erstauntguck*
Ich habe die letzten Monate (oder eineinhalb Jahre ) jegliche Entwicklung bei den CPUs/Chipsätzen nicht mitverfolgt. Jetzt, wo neue Technik her muss, stehe ich halt mit kaum vorhandenem Fachwissen da...aber wozu hat man denn das Forum, wenn nicht, um zu fragen?
Mitbekommen habe ich halt diese integrierte-Grafik-Debatte am Rande. Aber wie der Stand der Dinge ist, wusste ich nicht.
Das man die Grafikkarte nicht ohne weiteres ausschalten kann, weiß ich natürlich. Leider geht das nicht! Aber idle ist besser als Last.

So, mal sehen.
Formfaktor: ATX denke ich mal...
eSATA: wäre schön.
Firewire: brauche ich nicht.
Warum so viel RAM: Einfach, weil die Preise im Keller sind Sonst wären mir auch 4 genug gewesen.
edit: Ja, VMs benutze ich. Bisher reichten mir 4GB dafür ebenfalls, aber viel hilft viel.
Welcher Chipsatz und damit welches Mainboard nun der/das beste ist, überlasse ich gerne allen (also auch dir ), deren Wissen technisch auf der Höhe der Zeit sind.

Geändert von ChiefAlex (19.08.2011 um 11:36 Uhr).
 
Alt 19.08.2011, 16:20
Benutzerbild von Horst58
Horst58
 
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Hallo ...

Hallo Community!
Verdammmt, wo seid Ihr denn alle?

Was man, so natürlich wie nur irgendwas, machen kann ist, eine Dezidierte gar nicht erst vorsehen oder verbauen.
Wenn sicher ist, daß sie auch nicht doch mal gebraucht wird, spart das eben neben sämtlichen Lüfterlärm und noch mehr elektrischer Leistung, vor allem jede Menge Kies, Schotter, Kohle, Moos oder Knete.
Dies in Geld umgemünzt und an anderer Stelle eingesetzt, reichts dann oft zu einem Case außerhalb des Mainstream und/oder anderen kleinen oder größeren, wünschenswerten, sinnvollen oder überflüssigen Gimmiks
Oder eben, daß die Urlaubskasse irgendwann mehr als nur drei Tage Balkonien hergibt.

Mein Vorschlag für ein Mutterbrett, welches ich allerdings nicht selbst kenne, sondern nur nach besten Wissen und Gewissen, dabei aber unter bewußt stärkerer Gewichtung des finanziellen Aufwands (für Dich), aus der Datenbank des Geizhalses gegrabbelt habe, im Folgenden:
Ich habe einfach mal vorausgesetzt, daß die Farbgebung des PCBs und seiner Aufbauten nicht so derb wichtig ist und weiterhin, daß eine einzelne dezidierte Grafikkarte, sofern überhaupt nötig, sicher reichen wird.
Ganz sicher störts auch nicht, daß hier Intel höchst selbst der Vermarkter dieses Bretts ist. Der eigentliche Hersteller bleibt sowieso unbekannt, dürfte aber mit einiger Wahrscheinlichkeit bei den großen Auftragsfertigern zu suchen sein.
Ob nun Foxconn, MSI oder ggf. auch ASUS das Ding vom Band in die Verpackung hat rutschen lassen, weiß keiner so genau. Letztlich dürfte es aber auch gleich mal gültig sein. Ähmmm ... mal gleichgültig sein.
Ich habe den Preis unter der magischen 110,- EUR Marke gehalten, hab nach der Ausstattung, ohne deren verhältnismäßige Magerkeit bei diesem Produkt überzubewerten, nach einer guten Verfügbarkeit geschaut und ein ganz kleines Bisschen auch meine eigenen Zu- und Abneigungen gegenüber dem, was alle meinen haben zu müssen, ins Kalkül gezogen.
Extrem wichtig wirds wohl nicht werden, aber eben beruhigend zu wissen, daß Intel in Sachen Produktpflege, Updates und Patches eine dem Kunden nicht unangenehme Politik betreibt.
OK. Das machen eigentlich so ziemlich alle Anderen auch. Mal gut, mal nicht so prächtig, und bei echten OEMs auch mal garnicht.

Hier das Mutterbrett, welches auf den Namen [Intel DZ68DB] hört und in einer Bulk-Version vertrieben wird.

Unter folgendem Links findest Du preiswerten bis noch hinnehmbar teuren, passenden Ram nach Deiner Wunschvorstellung in Sachen Kapazität:
[Link1], [Link2], [Link3]
Außer einer anderen äußeren optischen Anmutung gibts hier bei den ersten Beiden absolut keinen Unterschied. Nummer drei punktet, was aber letztlich auch so unerheblich wie nur irgendwas ist, mit einer etwas auffälligeren Heatspreaderkonstruktion. Ich hab die Heatspreader genannte Wärmebremse nicht herunter gerissen. Kann sein, muß aber nicht sein, daß hier andere Chips als bei den ersten Kandidaten auf den PCBs thronen.
Alle Vertreter, die ich hier ins Rennen schicke sind ohne Erhöhung der Vcore, dies kann ich aus eigener Erfahrung garantieren, gern bereit Takt um die 1600 MHz stabil mitzumachen. Mehr, also bis zu 1800 MHz, geht ziemlich sicher auch. Hier will ich aber, weils ja doch mal nicht klappen oder instabil werden kann, keine Garantie übernehmen.

o_O
Das mit der Garantie vergiß mal.
Es muß ja nicht immer hinhauen, von einem 4GB-Kit auf seinen doppelt so "großen" Bruder zu schließen.
Acht GB hatte ich bisher nie in der Mache.

Geändert von Horst58 (19.08.2011 um 16:25 Uhr).
Folgende User haben sich für den guten Beitrag bedankt:
 
Alt 19.08.2011, 17:39
Benutzerbild von ChiefAlex
Threadersteller
ChiefAlex
 
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Zitat:
Mein Vorschlag für ein Mutterbrett, welches ich allerdings nicht selbst kenne, sondern nur nach besten Wissen und Gewissen, dabei aber unter bewußt stärkerer Gewichtung des finanziellen Aufwands (für Dich), aus der Datenbank des Geizhalses gegrabbelt habe, im Folgenden:
Demnächst schreibst du deine Posts wohl auch noch in Versen, hm? So melodisch' Wort vernimmt man selten hier!

Bezüglich der Grafikkarte - ich habe noch eine halbwegs aktuelle im derzeitigen PC verbaut. Nach Erfahrungen mit der Onboard-Grafik werde ich sie eventuell einbauen.
 
Alt 19.08.2011, 19:31
Benutzerbild von Horst58
Horst58
 
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Manchmal hab ich einfach meinen "prosaischen" Tag.
Ich finds einfach besser als stumpfe Standards oder einsilbige Antworten.
Mit dieser Form der Forenarbeit, wer hat nicht gern Spass dabei, belohne ich mich ein Stück weit selber.
So machts halt Spass.

Mußt Du (müssen wir) nur noch warten ob jemand meinen Vorschlag in der Luft zu zerpflücken geneigt ist und gleichzeitig Besseres liefern kann.

Ansonsten:
Wohlan!
Möge das Werk gelingen.
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