1._Startpost _____1.1. Vorwort _____1.2. Fertig oder selbstgebaut ? _____1.3. Anmerkung bezüglich des Betriebssystems _____1.4. Vorgehensweise beim Geizhals _____1.5. Weiteres 2._Gaming-PC ~ 350, 400 & 450 € 3._Gaming-PC ~ 500 & 550 € 4._Gaming-PC ~ 600, 650, 700 & 750 € 5._Gaming-PC ~ 800 € 6._Gaming-PC ~ 900 - 950€ 7._WICHTIG: Hinweise und Empfehlungen für alle Systeme
Eine typische Situation: Der Kauf eines neuen PCs steht an - und wirft prompt einige Fragen auf: "Welche Hardware brauche ich für meinen Anwendungszweck ?", "Was muss ich für einen geeigneten PC mindestens ausgeben?" und "Wäre es nicht besser den Rechner selbst zusammenzubauen ?".
Wir hoffen, mit diesem Guide einige dieser Fragen klären zu können.
Fertig-PC oder selbst zusammenstellen und -bauen ?
Diese Frage mögen sich viele vor dem Kauf eines neuen Rechners stellen - und dabei ist sie ziemlich eindeutig zu beantworten: Selbst bauen! Für Fertigrechner spricht eigentlich nur die noch einfachere Inbetriebnahme Die Güte der Komponenten kann allerdings in den meisten Fällen nicht mit der von Selbstbau-Rechnern mithalten.
Fertigrechner setzen in den meisten Fällen auf Blender wie vielkernige Prozessoren oder irsinnig große Grafik- speicher - große Zahlen wirken eben verlockend. Die Qualität der übrigen Komponenten fällt dagegen eher gering aus (auf z.B. das Netzteil schaut eben keiner, dabei ist dies fast schon die wichtigste Komponente in einem PC).
Baut man seinen Rechenknecht selbst zusammen, kann man diesen außerdem perfekt auf den jeweiligen Verwendungszweck anpassen und auch auf eine geringe Lautstärke achten, was bei Fertigrechnern oft viel zu kurz kommt.
Der 'Big Point': Trotz der oben genannten Vorzüge kommt man mit einem Eigenbau wesentlich günstiger weg.
Für einen guten Gaming-PC muss man gar nicht so viel ausgeben, wie die meisten denken. Mit den richtigen Komponenten bekommt lassen sich schon für wenig Geld aktuelle Spiele in angemessener Qualität genießen.
Beispiel: Ein typischer Elektrodiscount-PC mit GTX560Ti und Intel Core-CPU kostet um 900 €, selbstgebaut wäre diese Leistung schon für etwa 600 € zu haben.
Wie man einen PC zusammenbaut, erklärt @Rulezz in ].
Es folgen einige Anmerkungen zum Guide an sich:
Betriebssystem:
Alle Zusammenstellungen sind exklusive Betriebssystem. Falls noch kein Betriebssystemvorhanden ist, empfiehlt sich ]. Höhere Versionen wie Professional oder Ultimate lohnen sich für den Gamer und allgemein die meisten Privatanwender) nicht; die Unterschiede sind ] einzusehen. 32-Bit-Versionen können lediglich etwa 3,5 GB RAM und VRAM verwalten, HomePremium 64-Bit dagegen bis zu 16GB. Desweiteren werden erst ab Windows Vista DirectX 11-Effekte unterstützt.
Erklärung der Vorgehensweise beim Geizhals:
Der Geizhals ( ]) ist ein Preisvergleichsportal. Wir verlinken die Komponenten dort, da man auf diese Weise die Preise der verschiedenen Anbieter auf einen Blick vergleichen und sich für die gewählten Komponen- ten rasch das günstigste Versandhaus ausgeben lassen kann. Dies funktioniert folgendermaßen:
1. Man nutzt die von uns vorgefertigten Wunschlisten, die sich unter jeder Zusammenstellung finden. Dazu klickt man einfach auf den jeweiligen Link und klickt unten rechts auf den Button "Günstigste Anbieter für alle Artikel ermitteln". Danach kann man noch eventuelle Optionen anpassen, sowie bestimmte Händler ausschließen. Man erhält nun eine Liste der Anbieter, bei dem die Komponenten am günstigsten zu bekommen sind.
2. Man benutzt seine eigene Wunschliste. Hierbei wählt man einfach die gewünschten Artikel aus und fügt diese durch einen Klick auf "speichern" neben der gewählten Wunschliste dieser hinzu. Nachdem man alle Artikel hinzugefügt hat, wählt man seine Liste auf der linken Seite aus und verfährt nun wie bei 1.
Auch Leute mit Wohnsitz in Österreich sollten den deutschen Geizhals nutzen, da deutsche Händler selbst mit Versand nach Österreich meist wesentlich günstiger sind.
Und sonst ?
Dieser Guide entstand in enger Zusammenarbeit mit den Usern ]und ].
An dieser Stelle gibts ein herzliches Dankeschön an die beiden!
Fragen, Anregungen, Feedback und konstruktive Kritik finden ] ihren Platz.
Geändert von GreenStream (02.02.2012 um 15:08 Uhr).
Folgende 89 Benutzer haben sich für das Thema bedankt:
Summe (Stand: 28.05.2012): 401,08 € bei Mindfactory und Hardwareversand.de.
] zum Errechnen des Tagespreises.
Bei dieser Zusammenstellung gilt: Wer auf die Leistung einer Radeon HD6850 nicht verzichten, also eine mög- lichst hohe Gaming-Leistung für einen geringen Preis erhalten will und dafür bereit ist, hinsichtlich der Ausstat- tung sowie der Lautstärke Abstriche zu machen, kann noch etwas sparen. Dies gelingt, indem man das 350€- System als Basis nimmt und die HD6790 durch die HD6850 ersetzt (zu erwartender Gesamtpreis: ~ 370€). __________________________________________________________________________________
Summe (Stand: 19.05.2012): 702,09 € bei VV-Computer und Hardwareversand.de.
] zum Errechnen des Tagespreises.
Die ältere GeForce GTX570 ist zurzeit insofern interessant, als sie vor kurzem einen erheblichen Preissturz erfahren hat und daher eine Leistung, die sich fast auf dem Niveau der Radeon HD7870 befindet, mit einem relativ geringen Preis verbindet. Nachteil: Der hohe Stromverbrauch! Auch die allgemeine Ausstattung ist bei diesem System nicht ganz so gut wie bei den nächstgünstigeren bzw. -teureren Rechnern.
Als etwas günstigere Alternative mit fast identischer Leistung ist die ] zu nennen, doch auch bei dieser fällt die Leistungsaufnahme wesentlich höher aus als bei der HD7800-Konkurrenz.
Betrachtet man die reine Gaming-Leistung, sind die folgenden Systeme natürlich unsere Speerspitzen. Das erkaufen sie sich jedoch über ein nicht mehr ganz so gutes Preis/Leistungsverhältnis. Im Sinne des P/L-Gedanken besser wäre eines der günstigeren aber kaum schwächeren HD7870-Systeme, evtl. erweitert um eine SSD.
Im vergangenen Herbst kam es in Thailand zu einer verheerenden Flut nie dagewesenen Ausmaßes, die tausen- den Menschen ihr Hab und Gut raubte. Doch auch auf den Festplatten-Markt wirkte sie sich insofern aus, als Fertigungshallen der namhaften Produzenten bzw. deren Zulieferer überflutet wurden und es somit zu Produktionsausfällen kam und immernoch kommt. Die Folge - enorme ] - dürfte jedem einleuchten ...
Wer also noch eine weiterverwendbare Festplatte (diese müsste in erster Linie einen SATA-Anschluss besitzen) daheim hat, tut gut daran, diese noch ein Weilchen zu verwenden, bis die Preise für Neuware wieder ein normales Niveau erreicht haben, was schätzungsweise leider erst in einigen Monaten der Fall sein dürfte.
Wer allerdings noch keine Festplatte hat, muss gezwungenermaßen in den sauren Apfel beißen. (empfehlenswert ist nach wie vor die Samsung SpinPoint F3 mit ] oder ])
Wir empfehlen keine aktuellen AMD-Prozessoren der FX-Reihe, da Spiele nicht möglichst viele Kerne, sondern eine möglichst hohe Leistung der einzelnen Kerne benötigen. In dieser Hinsicht führt aktuellen kein Weg an Intels Sandy-Bridge-Prozessoren vorbei.
Prozessoren sollten immer "boxed" und nicht "tray" gekauft werden.
Nachteile der "tray"-Version:
- kein Kühler mitgeliefert (z.B. als Ersatz)
- keine Herstellergarantie
- oft teurer
- u.U. war die CPU schon einmal beim Kunden
Diese Kühler überzeugen vorallem durch ihre relaitv hohe Kühlleistung zum kleinen Preis und sind allesamt in der Lage, selbst einen i5 ausreichend zu kühlen. Auch die Montage fällt hier i.d.R. relativ leicht und unkompliziert aus; die verwendeten Lüfter sind geregelt leise.
Wer sich für eine 'k'-CPU entscheidet, sollte jedoch zu einem etwas leistungsfähigeren Modell mit größeren Übertaktungsreserven greifen.
Midrange / gehobene Klasse:
- ]
- ]
- ]
- ]
- ]
- ]
- ]
- ]
- ]
- ]
- ]
- ]
Diese Kühler bestechen durch ihre hohe Kühlleistung, die auch das Übertakten der CPU erlaubt, und/oder die Möglichkeit eines besonders leisen Betriebes. Die Abmessungen mancher Kühler sind allerdings nicht zu unterschätzen und ggfs. vorher zu prüfen, um Inkompatibilitäten mit Gehäuse und Mainboard zu vermeiden (z.B. Blockade des PCIe-Slots).
Selbstverständlich gibt es noch weitere CPU-Kühler, die sich durch ihre hohe Kühlleistung sowie eine geringe Lautstärkeentwicklung auszeichnen. Aufgrund der meist nicht unwesentlich höheren Preise möchten wir für diese aber keine direkte Empfehlung aussprechen (z.B. Prolimatech, Noctua, Phanteks, Thermalright SB-E).
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass der Durchschnitts-Gamer meistens mit 4GB Arbeitsspeicher auskommt und daher oft keinen Vorteil aus 8GB RAM zieht. Da RAM derzeit aber unverschämt preiswert ist, kann man ruhig zum größeren Kit greifen.
'Was man hat, hat man!'
Modulen mit übergroßen Aufsätzen ("Heatspreadern") bitten wir übrigens die Finger zu lassen. Diese bringen nämlich keinen Vorteil gegenüber günstigeren, 'nackten' Kits und können u.U. sogar kontraproduktiv wirken, wenn sie mit dem Lüfter des CPU-Kühlers kollidieren. Beispiel - links das Modul mit hohem Heatspreader, rechts das normale.
Eine SSD, verwendet als Speicherort für das Betriebssystem sowie häufig genutzte Programme und einige Lieblingsgames, rundet aktuelle Systeme stimmig ab. Während herkömmliche Magnetfestplatten müittlerweile nämlich den größten Flaschenhals darstellen, läuft mit einer SSD erfahrungsgemäß alles nochmal flüssiger (Bootzeit und Ladezeiten allgemein werden extrem verkürzt).
Wer Interesse an einer SSD hat, sollte sich jedoch auch darüber im Klaren sein, dass sie in Games keine Leistungssteigerung in Form von höheren FPS-Raten bringt; d.h. dass eine höhere Gaming-Leistung zu erreichen wäre, wenn man die ~ 90 - 150 € für eine SSD anderweitig investieren würde.
Und genau aus diesem Grund empfehlen wir für eine SSD mindestens das 450€-Setup als Grundlage, da dieses schon eine gewisse 'Grundleistung' (und Ausstattung) bietet, die für alle aktuellen Games relativ gut ausreicht.
Empfehlungen:
- ]; erhältlich mit 64, 128, 256 und 512 GB
- ]; erhältlich mit 128, 256 und 512 GB
- ]; erhältlich mit 64, 128, 256 und 512 GB
Wichtig für die Kombination einer SSD mit dem Fractal Design Core 1000 oder Rasurbo Silent&Case SC-08: Aufgrund der vertikal angebrachten Festplattenhalterungen kann es zu Inkompatibilitäten mit der Grafikkarte kommen, wenn neben der SSD eine 3,5"-HDD verwendet wird. Um Probleme zu vermeiden empfehlen wir in diesem Falle die Verwendung einer 2,5"-HDD zzgl. zur SSD (z.B. ]).
Wichtig für die Kombination einer SSD mit dem Fractal Design Core 1000 oder Rasurbo Silent&Case SC-08: Aufgrund der vertikal angebrachten Festplattenhalterungen kann es zu Inkompatibilitäten mit der Grafikkarte kommen, wenn neben der SSD eine 3,5"-HDD verwendet wird. Um Probleme zu vermeiden empfehlen wir in diesem Falle die Verwendung einer 2,5"-HDD zzgl. zur SSD (z.B. ]).
Die hier empfohlenen Gehäuse wurden hautpsächlich nach Preis/Leistungstechnischen Aspekten ausgewählt. Wer Interesse an einem anderen Gehäuse hat und sichergehen möchte, dass die gewählte Hardware auch hineinpasst, kann sich ] beraten lassen.
Der passende Rechner ist gefunden, aber der entsprechende Monitor fehlt noch? Kein Problem! Die folgenden Monitore, allesamt mit IPS-Panels ausgestattet, haben sich durch gute Testberichte und/oder Erfahrungswerte eine Empfehlung verdient: