Sodala.
Der erste Job ist erledigt.
Weiter zum RAID:
Die zweite Variante wäre ein Performance-Raid.
Da wegen der hohen Kosten ein RAID10 (auch 01 genannt) ziemlich sicher nicht so derb gewünscht ist, bleiben nur die Varianten mit der Nummer 0 oder 5.
Finger weg von einem RAID0!
Das macht die Maschine zwar schneller, ist aber in Sachen Sicherheit die allerschlechteste wählbare Variante.
Da brauchen blos irgendwo auf einer der beiden Platten ein paar wenige Bits umkippen, schon stehst Du sowohl was das Betriebssystem als auch Deine Nutz- oder Userdaten angeht, total im Dunkeln.
Datenrettung faktisch unmöglich.
Nein nicht ganz ... Für ein paar Tausender machen das professionelle Datenretter für Dich.
Diesen Umstand den paar Sekunden, den das System einmal am Tag schneller bootet, entgegengesetzt, wird schnell offenbar, daß sowas nicht mal ansatzweise sinnvoll ist.
In einem RAID5, welches, weil es ja drei Platten umfasst, nun auch nicht grad billig wird, bleiben nach dem GAU wenigstens die Daten wiederherstellbar.
Vorteil, wenn man den denn zur Stärkung des Egos braucht, daß so ein Verbund gegenüber einer Silgle-Platte die Schreib- und Leseraten verdoppelt.
Nachteil: Preis und eben, daß drei Platten mehr Krach machen als eine allein.
Wie gesagt: Das System zu booten geht mit so einem Performance-RAID schon ein ganzes Stück schneller. Man kann, je nachdem wie aufgebläht Windows ist, und natürlich abhängig davon, welche Platten zum Einsatz kommen, so zwischen etwa 10 bis 20 Sekunden sparen.
Fährt man den Rechner aber nicht vollständig herunter, entschließt sich stattdessen die sinnreiche Erfindung des S3-Modus zu nutzen, braucht der Rechner in den Schlafpausen kaum mehr Strom, als wäre er heruntergefahren und nicht galvanisch vom Stromnetz getrennt.
Bei mit stehen da etwa 0,35 Watt ganze 0,5 bis 0,7 Watt gegenüber, was die Stromrechnung nun wirklich nicht unbezahlbar macht.
Vorteil ist, daß ich auch wenn das System schläft, Spannung auf den USB-Anschlüssen habe. Kein Problem also, den MP3-Player in dieser Zeit zu laden.
Der wirkliche und doch recht große Vorteil aber ists, daß das System nach einer einfachen Mausbewegung oder durch das Drücken einer beliebigen Taste innerhalb von zwei Sekunden wieder voll einsatzbereit ist.
Genauer setzt es die Arbeit an der Stelle fort, wo sie am Abend zuvor unterbrochen wurde,
So schnell bist Du nicht einmal mit einer sauteuren Überflieger-
SSD.
Normale Festplatten (jüngeren Produktionsdatums) sind übrigens auch single schnell genug den ganz normalen Datenverkehr, wie er bei Foto- und Videobearbeitung aufkommt, so schnell zu handlen, daß sie nicht als merkliche Bremse wirken.
Ich habe sogar (um der vermeidbaren Betriebsgeräusche Willen) auf due Samsung EcoGreen F2 gesetzt.
Die ist, mit ihren etwa 65 bis knapp unter 70
MB/s Datenrate, nun weiß Gott eher am unteren Ende moderner Platten angesiedelt.
Schnell genug ist sie aber trotzdem noch.
Du wirst nicht gezwungen das Case voll mit Lüftern zu bestücken.
Ein Airflow, der sich dadurch äußert, daß die Luft im Case überhaupt bewegt wird, ist nötig. Ein Sturm durchs Case sorgt nur für viel Krach, bringt aber ansonsten mal garnichts.
Solange die Computereingeweide unterhalb ihrer thermischen Spezifikation bleiben, ist alles in Ordnung.
Werden sie weiter heruntergekühlt, läuft das System weder schneller, noch stabiler.
Vieleicht wirds auf Dauer gesehen haltbarer.
Innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre wirst Du Dich sowieso nach was Neuem umsehen, weshalb durch viel Krach realisierte Tiefkühlung, eher nicht so angesagt ist.
Da Du keine stark heizende Grafikkarte im System hast, da Sowas auch in Zukunft mal überhaupt nicht gebraucht wird, da Dein Prozessor ziemlich sicher die meiste Zeit vor sich hin idled, ist der Wärmehaushalt so eines Systems schon mit einem einzelnen 120'er Fan an der Gehäuserückwand sicher unter die gewünschten Grenzen zu bringen.
Ich find die gewisse Schlichtheit und Noblesse des [
Lancool K7C] sehr ansprechend.
Das Teil hat so ganz nebenbei mit seiner Farbgebung auch noch ein Alleinstellungsmerkmal, was den Owner eventuell stolz machen kann.
USB, Firewire, eSATA und das Audiopanel vorn oben zu haben, ist ganz sicher auch nicht verkehrt.
Steht das Ding unter dem Schreibtisch oder Arbeitsplatz, freut sich der User vieleicht, daß er an die Schalterei gut von oben herankommt.
Worüber er sich ganz bestimmt freut, ist daß schon genügend Lüfter vorinstalliert sind.
Dadurch wird diese Alukonstruktion sogar preiswert. Das einer der beiden Frontlüfter, dem Zweck des Systems entsprechend, vollkommen überflüssig ist, soll hier mal nicht interessieren.
Der kann aber gut nach hinten wandern, womit eine Schallquelle schon mal eleminiert ist.
Ein wieterer guter Grunfd das Case zu wählen ist, daß es verbaute Festplatten weitestgehend ruhig stellt.
Zum Mainboard mag ich nichts sagen.
Einerseits kenne ichs einfach mal nicht und andererseits gibts neben ASUS auch noch andere Hersteller preiswerter Qualitätsware.
Ich glaube auch nicht, daß es unbedingt dieser Chipsatz sein muß.
Was hat man denn bitteschön von USB3? Die externe Festplatte ist via eSATA sowieso schneller.
Und welche Festplatten, außer vieleicht noch zu erwartende SSDs, nutzen denn derzeitig SATA2 voll aus.
Da bringt das Aufbohren der Schnittstelle auf die neue Bandbreite also auch mal überhaupt nichts.
Man muß nicht unbedingt. Aber man kann. Finanziell machts ja schließlich keinen gewaltigen Unterschied, ob man nun einen 785'er oder einen höher benummerten AMD-Chipsatz wählt.
Das Samsungs F3 eventuell Schwierigkeiten machen, wenn sie an ein 890'er Brett gesteckt werden, habe ich schon ein paarmal gelesen.
Was daran ist, weiß ich leider auch nicht.
Von solchen Unwilligkeiten habe ich aber, wenn es um grüne oder blaue Caviar-Platten aus dem Hause WD ging nie gelesen.
Sie wären also durchaus eine Option.
Ein Sechskerner macht ansatzweise Sinn, wenn die richtige Software genutzt wird.
Adobes Suiten nutzen, weil man hier genügend kurze Threads gestrickt hat, die Umgebung gut.
Wie das preiswertere Videoprogramme schaffen, kann ich nicht sagen.
Bei mir beschränkt sich Videorendering eigentlich auf das Erstellen von Diashows.
Dafür reicht (mir) mein Prozessor, der die einzelnen Full-HD-Frames so in etwa 40 Millisekunden berechnet, vollkommen.
So ein Video wird also schneller gerendert, als es abgespielt wird.
(Ganz abgesehen davon mache ich das auch nur alle paar Wochen einmal.)
Netzteil: Ich weiß nicht warum die Pure Power aus der 7'er Reihe von allen gemieden werden.
Fakt ist, daß sie zwar billig, aber trotzdem nicht schlecht sind.
Fakt ist, daß die 300 Watt, die das kleinste zu liefern im Stande ist, nicht einmal zur Hälfte gebraucht werden.
Noch ein Fakt ist, daß Ausfälle von Be Quierts grundsätzlich nur Straigt Power und in ganz wenigen Einzelfällen auch ältere Dark Power getroffen haben.
Viel Text, wenig Bilder!
Sorry ...