Bitte mal das Gewese um den neuen Catalyst nicht falsch verstehen.
Mit dem neuen Catalyst wird die der VLC-Player fähig die Hardwarebeschleunigung in Zusammenarbeit mit DX11-Grafikkartes (aus dem Hause AMD) zu nutzen.
Altere DX10-Modelle und Onboard-Lösungen brauchen diese neue "Errungenschaft", weil da alles, so wie es soll auch ohne den neuen Treiber funktioniert, aber überhaupt nicht.
Weil aber DX11 und Bildbearbeitung, ja selbst wenn noch Video-Bearbeitung dazu kommen würde, mal überhaupt nichts miteinander zu tun haben, ist dies neue Gimmik für eine GFX-Workstation so sinnvoll wie Hämorrhoiden am Allerwertesten.
So eine Gamer-
Grafikkarte hat in so einem System mal überhaupt nichts zu suchen.
Was für Geschwindigkeitsfanatiker noch ansatzweise Sinn machen würde, wäre, wenn man denn überhaupt nicht auf eine dezidierte
Grafikkarte verzichten will, ein Cuda-fähiger Nvidia-Bolide.
Solche Karten können wenn Adobe- und Ulead-Programme oder -Suiten zum Einsatz kommen der
CPU einige Rechenarbeit abnehmen.
ATIs/AMDs Stream-Technologie wird leider noch immer von allen Software-Schmieden aus dem Grafik-Sektor völlig vernachlässigt.
Der mit CUDA erreichbare Effekt wird aber erst bei bewegten Bildern im HD-Format wirklich spürbar.
Einzig Transformationen, die man ja vorzugsweise an Kopien der Kamera-Dateien (oder wenn das RAWs sind, an deren TIFF-Ausentwicklungen) durchführt, machen hier die unrühmliche Ausnahme.
Aber mal ehrlich ...?
Wie oft muß man denn stürzende Linien oder andere optische Verzerrungen wieder aufrichten oder "geradebiegen"?
Also weg von eher sinnlosen Grafikkarten und auf eine grundsolide und völlig ausreichende Onboardgrafik gesetzt.
Das System wird dadurch (dem Zweck entsprechend) nicht weniger potent, aber gleich mal wesentlich preiswerter.
Zudem machen Onboardgrafiken mal überhaupt keinen Krach.
Ein Vorteil, den man in stundenlangen Photoshop-Sitzungen ganz bestimmt schnell schätzen lernen wird.
Und weil das so ist, sollte auch der schnöde Rest des Systems auf silent getrimmt werden.
Das geht auch ohne das man aus dem Ganzen ein Millionengrab machen muß.
Ein vernünftig leichtes aber trotzdem gut schwingungsdämpfendes Case, welches vorzugsweise die Festplatte(n) gleich mal entkoppelt, ein als leise werkelnd bekanntes Netzteil und ein auch bei voller thermischer Last noch ruhig arbeitender
CPU-Cooler, - mehr brauchts nicht.
Doch ...
Die Festplatte(n) sollte(n) auch so leise wie nur irgend möglich ihren Job erledigen.
(Die Forderung nach SSDs ist aber trotzdem als unsinnig abzutun.)
Ob sich nun vier oder sechs Kerne der Arbeit an den Vektoren oder Pixelfluten annehmen ist auch nicht wirklich entscheidend.
Mehr bringt zwar mehr. Gleichwohl sind die Performance-Effekte kaum oder je nach Bildgröße/-Auflösung kaum bis überhaupt nicht spürbar.
Also ists auch eher eine Frage des Selbstwertgefühls, welcher Prozessorgeneration man den Vorzug gibt.
Vier
GB Ram werden, zumindest wenn man im Photoshop die Bridge nicht extensiv nutzt, recht selten wirklich ausgenutzt.
Deshalb stellt sich die Frage nach größeren
Ram-Kapazitäten (sehr wahrscheinlich) garnicht.
Mein Vorschlag:
Case: [
Lian Li PC-V351] in einer dem Nutzer angenehmen Farbvariante(*). - Der Hecklüfter bringt, außer zusätzlichen Lärm, nach meiner Erfahrung keinen Effekt, weshalb er entfernt werden sollte.
Netzteil: [
be Quiet Pure Power L7 300W] - Leise, stabil, preiswert und entgegen allem Gerede von Qualitätsmängeln noch immer empfehlenswert.
DVD-Brenner: [
Samsung SH-S223L] - Passt, weil drei unterschiedliche Blenden mitgegeben werden bestmöglich zur gewählten Farbvariante des Gehäuses.
Festplatte: [
Samsung EcoGreen F2 500GB] - Wer diese Platte einmal im Betrieb (nicht) gehört hat, weiß wie leise herkömmliche Festplatte arbeiten können. Für eine GFX-Workstation ist das Teil ganz bestimmt schnell genug.
Als Option eine zweite solche Platte als Archiv-Datenträger bestellen.
(Wer Ordnung hält und abgeschlossene Projekte zeitnah auf DVDs sichert, kann aber darauf gut verzichten.)
Achtung! Dem Mainboard liegen nur zwei SATA-Datenkabel bei. Ggf muß also noch ein weiteres [
S-ATA-Kabel] mitbestellt werden.
Mainboard: [
Gigabyte GA-MA785GMT-UD2H] - Quadratisch, praktisch gut. ^^
Ram: [
2GB Corsair DDR3 PC1333 C9 ValueSelect - Einzel-Riegel] - Derzeitig einigermaßen preiswert. Achtung!
2x bestellen! Prozessor: [
AMD Athlon II X3 435] (**)
CPU-Cooler: [
Scythe Big Shuriken] - keine Angst! Das Teil verkauft sich wie warme Semmeln, weshalb es sehr bald wieder verfügbar sein dürfte.
OK.
Zwei Artikel haben derzeitig eine unbestimmte Lieferzeit.
Dies kann für Dich bedeuten, daß Du bis zu zwei Wochen (oder sogar ein paar Stunden länger) auf Dein Paket warten mußt.
Du hast es aber so lange ohne Dein neues System ausgehalten, daß Dich die Wartezeit nun auch nicht mehr töten wird.
Manchmal ändert sich, wie von Geisterhand, der Status sehr schnell zu Gunsten des Kunden.
Da ists gut, wenn man seine Bestellung schon abgeschickt (und per Vorkasse bezahlt) hat.
Hier noch einmal die Minimalvariante mit schwarzem Case in der grafischen Übersicht.
Das noch fehlende Betriebssystem in der 64-bittigen Variante als SB-Version in den Warenkorb zu packen, schaffst Du sicher auch allein ...(?)
(*) Das Case sollte, wie der ganze Rest, vorzugsweise bei Hardwareversand geordert werden.
(**) Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit, eine Garantie darauf gibts aber natürlicher Weise nicht, ist der Prozessor mittels ACC (Einstellung "Hybrid -2%") zum Vierkerner freischaltbar. Selbst wenn das nicht gehen sollte, reicht das Rechenwerk noch immer, alle anstehenden Aufgaben in angemessener Geschwindigkeit zu erledigen. Mit (sehr) viel Glück kann beim Freischalten sogar ein echter Phenom II X4 daraus werden.