Moin, Moin forsaken.merc
Herzlich willkommen in der PCMasters-Community.
Spiele die heute gut auf einem System daddelbar sind, laufen in zwei Jahren natürlich nicht schlechter.
Neue in diesem Zeitraum zu erwartende Software kann aber schon mal ein sehr hoch performendes System zur Pflicht werden lassen.
Ich sags mal so:
Zweikerner reichen zwar für die allermeisten Games noch aus, sind aber, weil immer mehr Programmierer auf die Kraft von vier Kernen setzen, nicht mehr so wirklich empfehlenswert für ein Gamingsystem.
Und wenn schon nur zwei Kerne, dann aber bitte so hochpotent wie irgend möglich.
Und dann wirds, wenn man sich den [
E8600] mal genauer anschaut, wieder mal überhaupt nicht preiswert. Selbst eine Taktklasse tiefer ists, wie man am [
E8500] sehen kann, nicht wirklich billig.
#1. Weil Du ja möglichst unter 600,- EUR bleiben willst, ist es besser einen sehr preiswert daherkommenden AMD-Vierkerner, der keine Schwierigkeiten hat Intels E7xxx'er locker in die Tasche zu stecken und auch die E8xxx'er Fraktion noch schafft, zu verbauen.
Als Sparfuchs kauft man da einen dreikernigen Phenom II. Der wird mittels ACC in aller Regel zum Vierkerner.
Und wenns mal (in ganz selten vorkommenden Einzelfällen) nicht klappen will, bringt ein Dreikerner noch immer genügend Power.
Ein Phenom II sollte es aber schon sein. Athlons aller Reihen haben keinen L3-Cache, was beim Gamen doch etwas bremst.
#2. Jap. Ein 64-bittiges Windows 7 ist Stand der Dinge. Von einem Ultimate hat der Normaluser zwar nicht wirklich was. Aber wenns schon vorhanden ist, kanns natürlich überhaupt nicht schaden.
#3. Das Netzteil ist sozusagen das Fundament des Systems. Hier sparen zu wollen, geht mit großer Wahrscheinlichkeit in die Hose. Zumindest muß es alle heute üblichen Schutzschaltungen mitbringen. Damit die Energiekostenabrechnung nicht zu hoch wird, sollte es zudem allerwenigstens 80+ zertifiziert sein. Das Überdimensionierungen nur den Energieversorger schmunzeln lassen, pfeiffen die Spatzen von den Dächern.
#4. Die
Grafikkarte geht voll in Ordnung. Später eventuell eine Zweite dazu zu stecken, bringt Dich in die Top- oder allermindestens in die Oberklasse.
#5. Am Gehäuse sparen? Na klar. Irgendwo muß man ja den Rotstift ansetzen. Zu schmal darf es dabei aber nicht werden. Sonst passt da nämlich kein Towerkühler für die
CPU hinein, was
OC-Träume eben ins Reich der Träume verbannt. Eine Gehäusebreite von mindestens 200 Millimetern ist Pflicht! Das der Kasten dann auch gut (und einigermaßen leise) mit 120'er Lüftern vorn und hinten durchlüftbar sein muß, sollte auch im Pflichtenheft stehen.
#6. In der Tat: Onboardsound reicht. Mit einem modernen Soundcodec ist der nicht schlechter als so manche mittelmäßige dezidierte Soundkarte.
Gamer-HighEnd in Form einer Creative- oder Auzentech-X-Fi ist sowieso außerhalb des Budgets.
#7. Selberbauen spart je nachdem wo Du das sonst erledigen läßt (oder lassen würdest), zwischen etwa 20,- und 100,- EUR.
Soviele linke Hände voller Daumen hast Du nicht, daß Du das nicht schaffen kannst.
Klar ist, daß allzu hastige User schon mal vermeidbare Fehlerchen machen.
Es steht aber nirgens geschrieben, daß Hast nötig wäre.
Wer sich die Zeit nimmt im Mainboardhandbuch zu lesen und die Folgerichtigkeit der Arbeitsschritte, die [
in diesem How2] mal richtig gut dokumentiert ist, einhält, hat schon fast gewonnen.
#8. Stimmt! 320
GB Festplattenkapazität reichen dem Gamer in der Regel. Andererseits ist eine 500'er Festplatte zumeist nur ein paar Eurocent teurer.
----------------------------------
Mein Vorschlag einer Hardwareliste:
----------------------------------
Case: [
Cooler Master Elite 333] - Einstiegsklasse. Andere ELITE 3xx sind in der Regel ähnlich preiswert. Bei Austausch auf die Breite achten!
Gehäuselüfter: [
Scythe Kama Flow2 900]
2 Stück bestellen! - Preiswert, leise und ausreichendes Fördervolumen.
Netzteil: [
Corsair CX 400W] - Empfehlenswerte Mainstreamware.
DVD-Brenner: [
LG Electronics GH22NS50] - Mainstreamware
Festplatte: [
Samsung SpinPoint F3 500GB] - Sehr schnell und preiswert, dabei recht kühl und leise.
Prozessor: [
AMD Phenom II X3 720 Black Edition] Mehr Takt leicht realisierbar. Vier Kerne wahrscheinlich auch.
CPU-Cooler: [
EKL Alpenföhn Groß Clockner] - Preiswert und sehr potent.
Mainboard: [
ASUS M4A78T-E] - Das der zweite Grafikkarteslot nur mit acht Lanes angebunden ist, wird im Aufrüstungsfalle nicht so sehr merkbar.
Ram: [
A-DATA XPG G CL9-9-9-24 (DDR3-1600)] - Preiswert hoch taktbarer und einfach guter Markenspeicher.
Grafikkarte: [
Club 3D Radeon HD 5770 OC] Nicht teurer als vergleichbare Produkte. Dualslot-Karte, was gute und vornehmlich leise Kühlung erwarten läßt.
Das für zwei Grafikkarten notwendige 450-Watt-Netzteil kaufst Du günstiger Weise erst, wenn das CF-Gespann zur Realität werden soll.
Leider wirst Du nicht alle empfohlenen Komponenten in einem einzigen Shop bestellen können.
Es liegt an Dir hier so zu optimieren, daß Du nicht mehr als notwendig bezahlst.
Wenn Du das einigermaßen gut hinbekommst, sollte ein Preis unter etwa 650,- EUR realisierbar sein.