Wo kommt eigentlich die irrige Anhnahme her, daß der AMD 785 älter als der 790 sei?
Das er wegen seiner kleineren Strukturbreite weniger Strom braucht und es sozusagen als netten Nebeneffekt mitbringt, ohne Spannungserhöhung mehr Takt stabil mitzumachen, ist für jeden User Grund genug, halt doch lieber auf den 785 zu setzen.
Das da eine OnboardGrafikkarte als kostenlose Dreingabe mitkommt, macht ja mal garnichts.
Nein. Nicht für Jeden.
Wer z.B. den Controller für ein Raid5 onboard haben will, muß einen 790'er nehmen.
Das liegt einfach daran, 790 als Einziger mit der SB 750 kombiniert wird.
Wer sich als Enthusiast sieht, und mehr als eine Grafikkarte (zwei oder gar vier) mit allen 16 Lanes an den schnöden Rest des Systems anbinden will, muß sogar den 790FX auf einem recht teuren Brett nehmen.
Wer diese Gimmiks eher nicht braucht, etwa weil ihm ein Raid aus mindestens drei Platten sowieso etwas zu unpreiswert wird, oder etwa weil ihm eine einzige hochperformende
Grafikkarte schon ausreicht, kann ruhig auf den 785 zurück greifen.
Was aber im Anfangspost so ganz und garnicht stimmig ist, ist die Wahl der
HDD.
Zu groß macht ja, außer das das System dadurch sinnlos verteuert wird, eigentlich nichts.
Aber die EcoGreen F2 ist eben in Sachen Schreib- und Leseraten eher nah der Schneckenpost angesiedelt. Für Gaming-Rigs lieber eine SpinPoint F3 oder ggf. eine F1.
Eine F2 würde ich in einem HTPC oder Medien- und Bürorechner gut machen.
Sonst nicht ...
Wozu um Alles in der Welt soll ein 600-Watt-Netzteil gut sein?
Selbst wenn der Hersteller gut beleumundet ist und eine recht gute Effizienz hinbekommt, wird das
NT allzeit so weit unterhalb seines günstigsten Effizienzbereichs belastet, daß man nur Angst vor der übers Jahr kumulierten Stromrechnung bekommen kann.
Außer das so eine Leistungsüberdimensionierung im Betrieb mehr Kosten als nötig verursacht, letztendlich also nur den Stromversorger lächeln läßt, kostets ja auch in der Anschaffung gleich mal ein paar Europalinge mehr als ein passendes Teil.
Passend wäre ein Netzteil mit 350, 400 oder auch 425 Watt.
Keine Angst. Das reicht!
Wo doch das System selbst wenn es bis zum Ende der Fahnenstange overclocked wird, niemals mehr als so etwa 320 bis 330 Watt aus dem Netzteil nuckeln wird.
Im idle-Lauf bleibts sogar wesentlich unter einhundert Watt.
Empfehlenswert:
Die üblichen Verdächtigen ala Corsair, NesteQ, OCZ, Be Quiet (ruhig auch ein 7'er Pure Power), Seasonic und natürlich Enermax.
Der
CPU-Cooler fehlt!
Aufpassen(!!!)
Im Xigmatek Asgard ist wegen der zu geringen Gehäusebreite kein großer Kühltower unterbringbar.
Deshalb sollte es ein Scythe Kabuto, ein Zipang 2 aus gleichem Hause oder ein EKL Alpenföhn Gletscherspalte richten.
Die sind zwar alles nicht die absoluten Überflieger, kühlen aber besser als so mancher unwissende User denken mag.
Noch mal aufpassen(!!!)
Dem Xigmatek Asgard fehlt im Auslieferungszustand der hintere Gehäuselüfter.
Also muß unbedingt noch ein langsam bis mittelschnell laufender 120'er mitbestellt werden.
Das darf natürlich gern ein Be Quiet Silent Wings USC sein.
Etwas preiswertere Produkte von Scythe (etwa der Slip stream 800) oder von Sharkoon (Silent Eagle 1000) sind aber vollkommen ausreichend. Und so sehr viel lauter nun auch nicht ...
Aber bitte keinen Xilence, wenn Du nicht alle Jahre einen neuen Miefquirl kaufen willst.