Hallo,
da mein PC gestern gestorben ist (8Jahre alt).
Suche ich nach einem neuen Desktop PC.
Was will ich damit machen:
60% Office & Internet
20% Videos schauen (später als Blu-Ray Player und TV Station)
höchstens 10% Spielen (keine Grafik intensive Spiele)
Welches System ist für diese Ansprüche gut genug und in Zukunft aufrüstbar?
Ich brauche Primär
Gehäuse, Mainboard, CPU, RAM
Habe noch
Festplatte, CD/DVD Laufwerk, Netzteil (keine Ahnung wieviel Leistung)
8 Jahre alt, dann wollen wir mal hoffen das dein Netzteil zumindest die 350 Watt-Marke sprengt. Ich stell dir eben etwas zusammen, kann 10-15 Minuten dauern.
28.01.2010, 10:42
Urkman
Guten Morgen und willkommen bei PCM.
Es stellt kein Problem dar für 300€ ein mehr oder weniger "Office-System" zusammen zu stellen, gerade wenn man noch ein Paar Teile aus seinem alten System nutzen kann.
Du könntest von der Sache her auch auf eine schwächere CPU ausweichen, z.B. einem X3 oder X2 aus der Athlon Serie, aber denke ich einmal wirst du deinen neuen PC änlich lange nutzen wollen wie deinen alten ist es besser lieber gleich auf einen Quad zu setzen. Es wären auch nur ca. 20€ die du dann sparen würdest.
Eine Grafikkarte ist keine dabei, allerdings hat das Board eine Onboardgrafikkarte. Für die Dinge die du mit dem Rechner machen willst, ist die auch mehr als ausreichend.
Sollte sie, aus welchem Grund auch immer, mal nicht mehr reichen, kannst du sehr einfach mit jeder PCIx Grafikkarte die dir in den Sinn kommt nachrüsten.
Dein altes Laufwerk sowie Festplatte sollten auch passen, aber denke daran das neue Mainboards nur noch ein IDE-Anschluß haben. Willst du mal in Sachen Festplatte und/oder laufwerk nachrüsten solltest du lieber auf S-ATA Platen und Laufwerk setzen.
Zu deinem Netzteil.
Ich denke schon das es passen sollte. Leistungstechnisch stellt das neue System auch keine großen Anvorderungen. Ein NT um die 300W sollte das schon schaffen.
Prinzipiel kannst du jedes ATX Netzteil verwenden.
Finde 4GB Ram übertrieben für einen Studenten-PC. Für Office und Internet sind ebenso keine 4 Prozessorkerne nötig. Dafür hast du eine Grafikkarte die mehr Leistung bringt als ein Onboardchip und einen Blue-Ray Player.
Finde 4GB Ram übertrieben für einen Studenten-PC. Für Office und Internet sind ebenso keine 4 Prozessorkerne nötig. Dafür hast du eine Grafikkarte die mehr Leistung bringt als ein Onboardchip und einen Blue-Ray Player.
Das mit dem extra Grafikchip und dem BlueRay Laufwerk ist ja schön und gut. Bedenke aber wie lange er sein altes System geutzt hat, 8 Jahre und wäre es nicht defekt, würde er es sicher auch noch länger nutzen wollen.
Schon aus dem Grund würde ich lieber auf die etwas stärkere Hardware setzen.
Eine Grafikkarte und Blueray kann er immer noch nachlegen, wenn er sie wirklich brauchen sollte. Dazu kommt, dass deine gewählte Grafikkarte auch nur unwesentlich stärker ist als die OnboardGrafikkarte. Da spiele eh nebensächlich sind, ist eine Grafikkarte auch zu vernachlässigen, den bei Office, Inet und Filme ist die OnboardGrafikkarte mehr als ausreichend.
Die Leistung reichtsicher aus. Ich gehe aber auch davon aus, dass dir der Blu-ray Player vorerst wichtiger ist. Du musst wissen worin deine Priorität besteht.
28.01.2010, 11:26
Urkman
Deine Zusammenstellung ist wirklich nicht so konstruktiv. Dein gewählter Speicher ist ein 2GB Riegel, somit wäre nicht mal möglich den RAM im Dualchannel laufen zu lassen, was Leistung kostet.
Auch würde ich nicht zwangsläufig nur 2GB auswählen, auch wenn es ein 2GB Kit ist.
Umgerechnet sind die "kleinen" Kits auch teurer wie die 4GB Kits.
Und denk daran, er wird seinen neuen Rechner sicher Jahre nutzen wollen, da ist es einfach besser jetzt und gleich auf einen Quad nebst 4GB RAM zu setzen.
Wenn er mal in 4 Jahren zu wenig Speicher hat, wird es sehr schwer dann noch solchen RAM zu finden mit dem sich nachrüsten ließe.
Gleiches gilt für die CPU. Sicher ist ein Quad schon ziemlich potent für seine Anwendungen, aber bedingt durch seine Nutzungsdauer einfach die bessere Wahl und wir sprechen auch nur von 30€ Unterschied.
Es macht einfach keinen Sinn, bei diesem System nur vom jetzt und heute auszugehen.
28.01.2010, 13:30
Reggea Gandalf
Das System von Urkman ist solide und absolut ausreichend für deine Bedürfnisse. Falls doch mal Ambitionen auf Blu-Ray oder Zocken aufkommen, dann lassen sich die Geräte problemlos nachrüsten.
Außerdem gibt es ein längerfristig nutzbares System.
Natürlich kannst du ein paar Euro sparen, wenn du statt dem Quad einen Tri- oder Dual-Core nimmst.
28.01.2010, 18:50
Threadersteller
Ramas88
Ich werde auch auf das System von Urkman zurück greifen, da ich im Wohnzimmer noch eine PS3 stehen hab.
Also kein Blu-Ray Laufwerk zwang, und TV-Karte bekomme ich von meinem Schwiegervater der hat ein paar rum liegen. Zudem bin ich in zweieinhalb Jahren mit dem Studium fertig und habe mehr Geld zur Verfügung.
Finde das Gehäuse nur was teuer und Design mäßig nicht 1A.
Danke an alle.
28.01.2010, 19:03
Urkman
Nun Gehäuse ist natürlich reine Geschmakssache. Das NZXT ist aber recht ordentlich verarbeitet und darauf kommt es ja auch an und mit 44€ auch nicht unbedingt teuer für seine Qualität