Stimmt.
Mit den richtigen Programmboliden spielt der i7 bei der Videobearbeitung, besonders beim Neurendern von Szenenübergängen und all den Kunstblenden, die man sowieso eher sparsam einsetzen wird, in einer Liga, die der Phenom II nicht ganz erreicht.
Das der Vorteil dann bei der Arbeit am Film sich dann aber doch gewalig relaiviert, kann natürlich kein Benchmark berücksichtigen.
Das das System je nach persönlichem Workflow bis zu 95% im idle bleibt, wird, weils ja nun mal so ganz und garnicht verkaufsfördernd ist, mal vorsichtshalber nicht erwähnt.
Warum das die Kollegen Videoamateure immer so gern vergessen, ist allerdings eine Frage, die ich noch immer nicht beantwortet bekommen habe.
Profis, die Ihre Videos auf weitaus lahmeren Apfel-Systemen produzieren, wissen allerdings um diesen Umstand, weshalb ihnen die Prozessorperformance ziemlich Wurst ist.
In der Zeit, in der man das Rohmaterial sichtet, Szenen markert, Schnitte festlegt und Effekte vorplant, in der Zeit in der man sich um den nicht zu vernachlässigenden Audiopart kümmert, in der Zeit in der arrangiert wird, in der das Feintrimming auf der Zeitleiste stattfindet, und, und, und ..., ists völligst egal, welcher Prozessor sich langweilt.
Einfaches (fiktives) Rechenbeispiel:
Angenommen man braucht etwa 30 Stunden um einen Movie (in etwa halber Spielfilmlänge) vorführbereit zu bekommen.
Davon braucht die Maschine so etwa 3 Stunden zum Rendern des Materials.
Spart man hier tatsächlich, weil man die potentere Intel-Plattform bevorzugt hat, bis zu 20 Minuten ein, hat man doch nur 29 Stunden und 40 Minuten gebraucht.
Was für ein berauschendes Ergebnis.

Der User, der aus lauter Sparsamkeit auf einen Zweikerner setzt, wird für das gleiche Video womöglich sogar 32 bis 33 Stunden brauchen.