Hallo tomatei
Sei hier in der Community herzlich begrüßt und willkommen geheißen.
Zu Deiner Anfrage:
Prozessorpower bis zum Abwinken ist gut.
Allerdings nicht unbedingt notwendig.
Vernünftig viel nutzbare
Ram-Kapazität zu haben, macht die Maschine schnell.
Bis zu 1,5GB große Grafiken?
OMFG.
Wo ist der Sinn weit oberhalb der endgültigen Druckauflösung zu arbeiten?
Die Faustregel, nachdem alles was auf eine normale Buchseite passt, wenigstens 260 dpi und für den Offsetdruck auch gern mal 320 bis 380 dpi aufgelöst sein sollte, ist gut und praktikabel.
Für Drucke im Format A2+ und darüber reichen 160 bis 200 dpi völlig aus, weil kein Betrachter jemals mit der Nase darauf stoßen wird, um dort Pixel zu zählen.
Große Digitaldrucke (für Baugerüstabdeckungen, Werbung auf LKWs etc.) brauchen Auflösungen unter 100 dpi.
Mehr Auflösung schadet nicht wirklch ... bringt aber rein garnichts.
Größere Auflösungen nutzen, weil das weder Otto-Nomalverbraucher noch der Kenner und Freund von Kunstdrucken nachher auf dem Papier wiederfinden kann, tatsäcchlich nicht.
(Höchstens das die Druckerei meckert, weil sie die Dateien noch einmal kleinrechnen wird.)
Solche Mammute verkleistern Dir nur Deinen
Ram und den Plat auf den Massenspeichern und zwingen jedes System zu langsamer Gangart.
Solltest Du tatsächlich noch etwas unzeitgemäße Trommelscans als Rohdaten angeliefert bekommen, ists naturlicher Weise der erste Schritt, die auf vernünftige Dimensionen/Auflösungen herunter zu rechnen.
Soweit zum Photoshop.
Indesign, Quark, Pagemaker und Freehand arbeiten auf entschieden "kleineren" Systemen durhaus zufriedenstellend.
Neben mir sitzt gerade meine Derzeitige Lebensabschnittsgefährtin (und ehemalige Ehefrau) an einem druckfertig zu machenden Buch.
Indesign läuft bei ihr auf einem schon etwas in die Jahre gekommenen einkernigen AMD 2800+ System mit gigantischem 1GB
Ram.
Da ging noch nie etwas quälend langsam. Auch jetzt nicht!
Einen Grafikboliden wirst Du niemals auch nur ansatzweise nutzen.
Alles was Du machst spielt sich letztendlich in der Ausgabe zweidimensional ab. Da reicht jedwede Büro-Karte oder die auf manchen Mainboards sitzende
IGP völlig(st) aus.
Die hat gegenüber den hochgezüchteten Gamer-Grafikkarten aber einen entscheidenen Voreil. Sie braucht keinerlei zusätlichen Kühlaufwand und ist, da sie sowieso immer im idle-Betrieb läuft, sehr stromkostensparend.
Leise und sozusagen als kostenlose Beigabe, ist eine Onboardlösung also das Mittel Deiner Wahl.
Ich habe hier grad für meinen Schwager der genau Deine Aufgaben bearbeitet, (und der auch immer gern mit Kanonen auf Spatzen schießt), eine Grafiker-Workstation auf dem Reißbrett.
Die will ich Dir mal kurz vorstellen.
Case: [
Revoltec Rhodium RT-201] - Weg von den schwarzen Kindersärgen(!) - Gut und vergleichsweise leise durchlüftetes Case mit Aluminium-Anmutung zu akzeptablem Preis. 2 Lüfter snd im Lieferumfang.
Netzteil: [
BeQuiet Straight Power 350Watt] - Markennetzteil ausreichender Leistung. Stabil, langzeitstabil und leise arbeited.
DVD-Brenner: [
Samsung SH-222A bare silber] - Arbeitstier ohne jeglichen Schnickschnack. Gute Medienkompabilität und kleiner Preis.
Prozessor: [
AMD Phenom II X3 720] -Der Prozessor entwickelt für alle Deine Anwendungen genügend Performance.
Cooler: [
EKL Alpenföhn Groß Clockner] - Etwas überdimensioniert. So wirds wirklich leise!
Mainboard: [
Gigabyte GA-MA78GM-UD2H] - Mehr brauchts nicht. Firewire- genügend USB- und eine eSATA-Schnittstelle sind vorhanden.
Ram: [
4GB-KIT Corsair XMS2-Kit DDR2-1066 CL5] - Mehr braucht selbst der Gamer nicht wirklich.
(Wenn Du wirklich solche Monsterdateien zu bearbeiten wünscht ... 2x nehmen.)
Festplatten: (2x) [
Samsung SpinPoint eco green F2 500GB] - Wenig Betriebsgeräusch und geringe Wärmeemision sprechen für diese Massenspeicher. Für ein langsamdrehendes Modell sehr gute Datenraten, die schnelleren Festplatten kaum nachstehen. Fast 70MB/s ist nicht wirkich wenig!
Das System und die Anwendungen auf einer kleinen
SSD zu halten wäre vorteilhaft.
Festplatten silencen mit:
(2x) [
Scythe Quiet Drive] - Nicht zwingend notwendig. Wer viel Zeit vor/an seiner Workstation verbringt, wird sich freuen seine Festplatten nicht zu hören.
Betriebssystem: [
SB Vista Home Premium 64-bit (inkl. Windows 7 Upgrade)] - Support seitens MS gibts nicht. Patches aber ja.
Zusammenbau-Service: [
hier bestellen] - Für Zeitgenossen mit wenig Freizeit empfehlenswert.