Wenn Gaming nicht so doll angesagt ist, kann man das System natürlich nochmals "abmagern".
Wenn Du zu absoluter, schon an Geiz grenzender Sparsamkeit gezwungen bist, nimmst Du einen zweikernigen Prozessor.
Empfehlenswert ist in diesem Fall der [
AMD Athlon II X2 250 (C3)].
Das kostet bei einigen Aufgaben, die es verstehen drei (und mehr) Kerne vernünftig zu beschäftigen, allerdings doch einiges an Performance.
Word,& Co und Browsing im Net haben allerdings von drei Kernen nichts.
Ich würds nur machen, wenn es überhaupt nicht anders geht.
Immerhin kann die Einsparung nicht als so derb entscheidend gelten.
Immerhin hast Du die Chance den Drei- zum Vierkerner zu machen.
Das geht manchmal, nein, sogar ziemlich oft.
Einen Zwei- zum Vierkerner machen, geht aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals.
Nein.
Es ist ziemlich sinnfrei (und es bleibt auch in Zukunft sinnfrei) einen einzelnen 4GB-RamRiegel vorzusehen.
2x 2GB, mit der Option später noch einmal 2x 2GB dazu zu stecken, gewährleisten erstens einen sehr guten Preis und, was noch viel wichtiger ist, daß Du den
Ram im Dualchannel laufen lassen kannst.
Klar, mit (vorläufig) nur einem einzelnen 4GB-Riegel könntest Du ohne Weiteres gut auf 16GB aufrüsten.
Aber das ist so blödsinnig wie nur Irgendwas.
Allerhöchstens Videoworker mit After Effects & Co. nutzen solche Kapazitäten.
Der normale User und selbst der heutige Performance-Gamer nutzen 4
GB nicht mal vollkommen aus.
Wer große professionelle Videoprojekte in der Mache hat, nimmt sowieso ein vollkommen anderes System, (in dem wenigstens acht Prozessorkerne am Werkeln sind.
Mit nur zwei
GB wirds allerdings leider, auch für den Normal-User, doch etwas knapp, was dann schon mal eine wirklich spürbare Verlangsamung mit sich bringen kann.
An der Grafikkarte ließe sich noch sparen.
Aber auch hier gehts ganz entschieden zu Lasten der Performance.
Ja, wenn Du Dich entscheiden könntest, überhaupt nicht zu spielen ...
Dann würds eine
IGP auf einen
[760G-], [
785G-] oder [
880G-Mainboard] prinzipbedingt auch tun. Oder das Mainboard aus dem Guide behalten und als dezidierte Karte eine [
HD 5450] darauf stecken.
Keine Angst mit den Mainboards. Ich habe die nach Preis ausgesucht.
Es gäbe, sofern Du das willst auch ein paar Vertreter mit vier
Ram-Slots, die die spätere Aufrüstung erlauben.
Das auf den meisten AM3-Mainboards aber kein FX-Prozessor (der jetzigen und kommender Generationen) lauffähig sein wird, mußt Du schon wissen, bevor Du Dir mit heutiger übertriebener Sparsamkeit einen dicken roten Strich durch zukünftige Aufrüstpläne machst.
Ein Bisschen Gaming?
Wenn Games vergangener Zeiten nicht total die Anmutung eines Daumenkinos bekommen sollen, muß es aber allerwenigstens eine [
HD 6670] sein. Wirds etwas anspruchsvoller, wirst Du die verdammte Geldknappheit/Sparsamkeit aber alsbald verfluchen. (Oder Deinen alten 17"-Monitor wieder hervorkramen ...)
Für neuere Games taugt diese Lösung selbst im Traum nicht mal ansatzweise!
Abgesehen davon wollen die inzwischen (fast) durchgängig einen Vierkerner haben, weil sonst selbst die stärkste Grafikkarte zu wenig zu tun bekommt.
Als Gehäuselüfter kannst Du Dir gern zwei Stück [
Revoltec AirGuard RL038] bestellen.
Mußt dann allerdings, sofern Du die nicht irgendwie steuerst, mit (deutlich) vernehmbaren Geräuschen leben.