Vom Grundsatz her sind die Untersätze für die Sandy Bridges alle gleich.
Die Grundsätze wie Punkt zu Punkt Verbindungen und Durchsatz der Bussysteme betreffend, zumindest.
Außerhalb dessen gibts gewaltige Unterschiede, die zunächst mal vom Chipsatz und seinen Fähigkeiten bestimmt werden.
Der P67 läßt es beispielsweise zu den offenen Multiplikator der
CPU, (sofern die das hat), zu nutzen. Deren Grafikkern wird von diesem Chipsatz allerdings nicht genutzt.
Beim H61 und H67 ists genau anders herum.
Den offenen Multiplikator nutzen und trotzdem auf eine
IGP setzen, sie also nutzen und dabei auf eine dezidierte
Grafikkarte verzichten, geht mit dem Q67.
Oder eben mit dem Z68, der als zusätzliche Gimmiks noch die Nutzung einer SATA 6GB/s
SSD als Cachespeicher erlaubt, das Hin und her switchen zwischen
IGP und der "dicken" dezidierten
Grafikkarte möglich macht und beim Videotranscodieren ein Bisschen mitrechnet.
Diese zusätzlichen Gimmiks sind zwar alle sehr werbewirksam, haben aber letztlich einen Nutzeffekt von etwa Null.
Stromeinsparung beim Switchen der Grafik, bei der man im Übrigen die Monitorstrippen nicht umstöpseln muß, geht nicht, weil die dezidierte
Grafikkarte nicht abgeschaltet werden kann.
Durch das Cachen auf eine
SSD werden Performancezuwächse erreicht, die faktisch kaum oder auch mal garnicht nachweisbar sind.
Wer transcodiert eigentlich andauernd HD-Videomaterial?
Einzig, daß man mittels der Lucidlogix virtu Technologie AMD und Nvidia-Grafikkarten zusammen an der Grafik herum rechnen lassen kann, könnte evt als Vorteil verstanden werden.
Aber wer macht denn sowas ...(?)
Weitere, den Preis bestimmende Unterschiede sind zum Teil in unterschiedlichen Schnittstellen in unterschiedlicher Anzahl, in unterschiedlicher Phasenanzahl der Spannungsregler Sektion (Spawas), in Auswerteschaltungen, die Hardwarefehler auch alphanumerisch anzeigen und in recht unterschiedlich ausgeführten Kühlungen für die Boardkomponenten sowie der Anzahl der PCIe-Slots und deren Anbindung an den Chipsatz begründet.