Ehe Deine Anfrage so weit in den Tiefen der Forendatenbank, daß sie überhaupt nicht mehr zu finden sit, verschwindet, mal der Versuch einer Antwort.
ASUS hat einen "guten Namen" aus alten Zeiten herüber retten können.
Seine Spitzenprodukte sind auch heute noch Spitze.
Der Schrott von heute ist nicht besser als der Schrott von gestern.
Nöö, Asus ist durchschnittlich nicht besser, meistens aber eben auch nicht schlechter als Gigabyte, MSI, Elitegroup, Intel oder ASRock.
Manchmal aber eben teurer. Manchmal sogar bei weniger Ausstattung unverhältnismäßig teurer.
Oder auch mal billiger, was dann aber in jedem Fall zu Lasten der Ausstattung geht.
Ich kann natürlich nicht wissen, was Du derzeitig für ein Mainboard hast.
Du suchst einfach mal mit der Mainboardbezeichnung bei einer Findmaschine um heraus zu finden welchen Formfaktor es hat.
OK. Für den Notfall gehts auch anders.
Die kleineren Standards mATX und µATX sind übrigens identisch. Es sind genau genommen nur verschiedene Schreibweisen, die aber die gleichen Spezifikationen fordern.
Die Mainboards dieses Formfaktors sind quadratisch (oder annähernd quadratisch) und haben eine Kantenlänge von maximal 244 Millimetern.
Mit diesem Wissen und einem Gliedermaßstab oder einem guten Augenmaß, findest Du heraus, welchem Formfaktor Dein
Mainboard angehört.
Ist eine Kante länger als 244 Millimeter hast Du ein ATX-Mainboard.
Was wohl in den meisten Fällen zutreffen dürfte ...
... aber eben nicht muß.
Teurer ist (oft) überhaupt nicht besser.
So haben Mainboards, die auf einem Z68-Chipsatz basieren, durchschnittlich einen höheren Preis als Boards, die einen P67(b3) tragen.
Weil die zusätzlichen Gimmiks, die der Chipsatz mit der höheren Nummer mitbringt, von keinem User wirklich gebraucht werden, muß es also nicht immer ein Z68 sein.
Manchmal, besonders wenn es um die Vielfalt von Peripherie-Schnittstellen geht, aber auch die fürs Overclocking wünschenswerten vielphasigen Spannungsregelung, sind teurere Vertreter ihrer Klasse aber (aufgabenbezogen) empfehlenswerter.
Das hängt dann sehr stark vom Einzelfall ab.
Nach Deinen Anforderungen würde sich beispielsweise ein [
Intel DP67BG], welches ja nun weiß Gott nicht zur preislichen Oberklasse gehört, recht gut eignen.
Genügend USB 2.0, USB 3.0-, SATA 300- und SATA 600-Anschlüsse bietet es auf jeden Fall. Selbst die externe eSATA-Festplatte und der per FireWire anzuschließende HD-Camcorder finden ihre Buchse an der ATX-Blende.
Eine zweite
Grafikkarte kann gesteckt werden.
Die ist dann zwar nur mit acht Lanes ans System angebunden, was aber bei "Schwächlingen" unterhalb zweier GTX 570 keine drastischen Performance-Einbußen hervorruft.
Hier sind andere Boards zwar oft preiswerter, bieten dann aber in aller Regel nur vier Lanes, was dann ein potentes
Grafikkarte-Gespann doch schon mal merklich an Performance verlieren läßt.
Ein PCI-Slot für die TV-Karte ist vorhanden. Wenn die Grafikkarte(n) nicht zu "dick" ist/sind, läßt sich auch noch eine andere PCI-Karte stecken.
Der heimische Surroundreceiver findet per optischen S/PDIF (Toslink) Anschluß.
OC ist weitestgehend möglich, kann aber, weil die Vcore nicht bis aufs tausendstel Volt genau/stabil geregelt wird, schon mal ein paar Megahertz unterhalb des mit weitaus teureren Brettern erreichbaren Taktes enden.
Keine Angst! Das ist nicht viel weniger.
Unter Umständen wird nur der risikobereite
OC'r, der mit Multi und BLCK gleichzeitig nach dem "Ende der Fahnenstange" sucht und er
CPU auch gern mal eher ungesunde Spannungen verschreibt, merken, daß das Limit ein paar Megahertz tiefer liegt.
Weil das Brett im ATX-Formfaktor daher kommt, ist es allerdings ausschließlich in einem ATX-Case unterbringbar.