Wenn es heute ausreicht, reichts prinzipbedingt in ein paar Jahren auch.
Jeder hat so seine Vorlieben und eben seinen eigenen Geschmack.
Wenn Du das Teil in einigen Jahren unverändert nutzen möchtest, solltest Du bedenken, daß Dir die äußere Anmutung des Systems auch später noch gefallen sollte.
Gegen die Zusammenstellung ist im Großen und Ganzen nichts zu sagen.
Laufen wirds und bei der GFXerei auch eine sehr gute und dabei kaum noch zu überbietende Performance entwickeln.
Überbieten ist aber durchaus machbar und wird dabei nicht mal übermäßig teuer.
Ich würds ein kleines Bisschen anders machen:
Weil es mir mal ziemlich Wurst ist ob (oder das) ich beim Booten ein paar Sekunden spare, genau so egal wärs mir, ob meine Programmboliden nun eine, zwei oder sogar drei Sekunden schneller zur Arbeit bereit sind, würde ich die
SSD dem Rotstift zum Opfer fallen lassen. Bei der Arbeit selbst macht sie ja schließlich, schon weil sie mal grad so fürs BS und einige wenige Anwendungen reicht, demzufolge große Arbeitsdateien auf der normalen
HDD liegen müssen, nichts schneller oder komfortabler.
(Ja, OK ... Ich boote sowieso seltenst. Das System aus dem S3-Zustand aufzuwecken ist mir alle Male lieber und geht im Übrigen entschieden schneller, als von einer
SSD zu booten. Außerdem ist da noch der Vorteil, daß ich, sofern ich die Anwendungen nicht abbreche/schließe, genau da weiter arbeiten kann, wo ich vor der Ruhepause aufgehört habe.)
Wenn ich, um der der Performance Willen dem Prozessor schon eine Nvidia-
Grafikkarte zur Seite stelle, würd ich lieber eine GTX 560 Ti nehmen.
In Sachen Cuda, was ja schließlich der einzige Grund für so einen Boliden in Deinem System sein kann, sind 384 Stream-Prozessoren der Titanium den 336 der normalen Karte weit überlegen. Der VRam-Ausbau auf der
Grafikkarte ist beim Abarbeiten von CUDA-Aufgaben, zumindest hab ich das so gelesen, nebensächlich. Ob es wirklich so ist, kann ich allerdings nicht sagen.
So meine Bestellung, wenn mir das letzte Quäntchen Performance wichtig ist.
Wenn nicht, sollte es eine passive GT 430, etwa die Zone Edition von Zotac, richten.
So ist wenigstens sichergestellt, daß mir das System, nachdem ichs in ein Case, welches über eine wirksame Schalldämmung verfügt, welches evt auch gleich mal die Festplatte einigermaßen wirkungsvoll entkoppelt, während der Arbeit nicht auf den Wecker fällt.
Beim Indesignen, Lightroomen, Illustrieren und Photoshoppen ist CUDA zwar einerseits wirksam aber andererseits sowieso mal vollkommen(st) nebensächlich. Klar sind (nur) 96 Einheiten zum Abarbeiten parallelisierter Berechnungen entschieden langsamer. Der Unterschied ist, entgegen dem was Benches so aussagen, aber bei der Arbeit so gering, daß kein Mensch davon überhaupt was bemerkt. Wir ach so performance-geilen dämlichen Menschlein merken ja manchmal schon Zehntelsekunden nicht mehr.
Beim Blendern, wenn Atlantis rennt oder eben in Cinema 4D ist, weil hier ja sowieo relativ lange Rechenzeiten anstehen und somit selbst geringe prozentuale Unterschiede, in absoluten Werten ausgedrückt, schon mal wirklich merkbar zu Buche schlagen, freilich ein Unterschied auszumachen. Wie doll hängt natürlich vom Projekt ab.
Mir wär das letzte Quäntchen Performance, weil der Rechner ja auch ohne dies nicht grad zur Schnecke wird, eher nicht so wichtig.
Aber das ist mehr persönlich.
Ich stehe eben mehr auf Arbeistgeräte ohne Protzfaktor.
(Oder doch ... Ich protze aber lieber mit dem Understatement von Aluminium-Gehäusen.)