Hallo Ryuuzaki
Zunächst mal ein herzliches Willkommen im Forum der PCMasters-Community.
Ja, warum denn nicht?
Sind kleine Bonbons weniger süß als große?
Ausgewachsene Boards nach dem ATX-Standard haben eigentlich nur einen, für den Gamer aber meist nicht so derb ins Gewicht fallenden, Vorteil.
Man kann mehr Steckkarten in den zahlreich vorhandenen Slots versenken.
Wer aber auf extra Controller für ein Festplatten-Array, auf TV-Karten und Videograbber, auf Schrittmotorsteuerungen und dergl. verzichten kann, ist mit einem µATX -Board prinzipiell nicht schlechter dran.
Einschränkungen, den Platz-/Volumenfaktor betreffend, sollten bei der Systemplanung, besonders der Wahl eines Cases, aber schon mal ins Kalkül gezogen werden.
Aber es geht!
Man kann durchaus ein Gamersystem in einen Würfel stecken, ohne irgendwelche Performance-Einbußen oder andere schwerwiegenden Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
Als Case sucht man sich dann eben ein Teil, daß vernünftig durchlüftbar ist, also eines mit Lüftern oberhalb der 60 oder 80 Millimeter-Klasse. Anderenfalls muß man mit einem System aus der Kategorie "Brüllwürfel" zu leben bereit sein.
Ein Mainboard aus dem Hause ASUS zu empfehlen, tue ich mich schwer.
Seit ich einmal Probleme mit einer äußerst schlechten Implementierung der ACPI-Gimmiks, die weder durch 1:1-Austausch noch mit BIOS-Updates zu beheben waren, hatte, wende ich mich lieber anderen Herstellern zu.
Aber das geschah zu Zeiten des damals noch ganz jungen Sockels 939, dürfte inzwischen also mal überhaupt nicht mehr relevant sein.
Im Prinzip hast Du, wenns denn ASUS sein soll, inzwischen die Auswahl zwischen genau zwei Brettern.
Durch die Wahl eines H55-Chipsatzes die Auswahl weiter zu vergrößern, fällt für den Gamer ja aus.
Da wäre das preiswert bis billig daherkommende [
ASUS P7P55-M] oder das weitaus teurere [
ASUS Maximus III Gene].
Der erste Blick zeigt bereits, daß das teurere Produkt den Gamer mehr ansprechen kann. Schon die Tatsache, daß mehr Phasen zur Spannungsregelung vorhanden sind, ist sofort auffällig. Auch, wenns doch wahrscheinlich nie genutzt wird, daß ein SLI oder CF mit "dicken" Grafikkarten möglich ist, sieht der User sofort.