Der Rat zum Mugen 3 beruht auf einem Mißverständnis.
Ich habe blos überlesen, daß sein Vorgänger schon vorhanden ist.
Sorry dafür.
Ich rate nur deshalb immer zum Mugen 3, weil dieser ein vollkommen neue Befestigungsmechanik bekommen hat und somit endlich auch auf AMD-Prozessoren in allen Richtungen verbaubar/drehbar ist.
Er muß halt nicht mehr, wie bisher alle seine Vorgänger, so umständlich ins Renetationsmudul eingehängt werden.
Das sein Finnenpaket ein Faceliftinfg bkommen hat und auch eine weitere Doppel-Heatpipe den Wärmetransport übernimmt, ist schon gut.
Allerdings ist der Mugen 2 ganz bestimmt nicht so schlecht, daß der nun völlig ungeeigent wäre.
Seine Potenz Wärme von der
CPU weg zu schaffen ist durchaus ausreichend, ja eigentlich noch immer mehr als ausreichend.
OC ist mit ihm meist bis zur Wall möglich, ohne daß die thermische Spezifikation der jeweiligen Prozessoren überschritten wird.
Mit dem kleinen Makel, daß er die erwärmte Luft in Richtung Gehäusedach/-deckel bläst und in vielen Cases das Netzteil dies mit einer leicht erhöhten Lüfterdrehzahl quittiert, kann man leben.
Kann man ...
Ob man muß, kann und will ich nicht für andere User entscheiden.
Wenn es um eine HD 6970 geht, bin ich immer wieder gern bereit zu einer [
Gigabyte Radeon HD 6970 WindForce 3X] zu raten.
Direkt leise wird die zwar nie arbeiten, hat aber mit ihren drei Lüftern die in allen Lagen ausreichende Kühllösung huckepack.
Andere Karten schaffen es auch ihre GPU und die VRams temperaturmäßig bei Laune zu halten, machen dabei aber oft (noch) mehr Geräusche.
Sofern man bei diesen Karten das Attribut "preiswert" überhaupt ins Spiel bringen kann, triffts bei dieser speziellen Karte wenigstens ein Bisschen ins Schwarze.
Das ürsprüngliche Budget von 100 bis 200 Euro ist aber ganz bestimmt zu klein, wenn man die jetzige
Grafikkarte nicht irgendwo gut versilbert bekommt.
So ziemlich jeder User, besonders dann, wenn er sich nicht die Arbeit macht mal eine elektrische Leistungsbilanz des Systems zu erstellen, wird das kalte Grausen bekommen, wenn er die Netzteilempfehlung, die die Händler in Ihre Konfiguratoren mit einbauen oder im Text niederschreiben, liest.
Oft sind 550'er oder sogar noch größere Netzteile zu einer HD 6970 empfohlen oder gefordert.
Woher das kommen mag, mögen die Götter der EDV wissen.
Ich nenne das mal realitätsfern.
Realitätsfern ists nur dann nicht, wenn man irgendwelche "Chinaböller" als Netzteil vorsieht.
Das achter Straigt Power ist aber ganz eindeutig ein Netzteil, welches hält was es verspricht.
Wenn Listan verspricht, daß die vier 12V-Schienen jeweils bis zu 18 Ampere hergeben können, kann man diesem Versprechen beruhigt Glauben schenken.
(Und selbst wenn da jeweils 3A gemunkelt sein sollten, reichts noch.)
Mit einfachstem Nachrechnen kommt man darauf, daß die etwa 250 Watt, die die
Grafikkarte haben will, einen Gesamtstrom von 21 Ampere hervorrufen.
Wird der aus zwei Schienen bereitgestellt, halbiert sich der Wert für die einzelne Schiene.
Um die 10,5 Ampere aus zwei Schienen ist keinerlei Hürde für das Netzteil,
Da bleiben die bis zu 180 Watt, die das System (nur im Falle eines scharfen
OC-Setups) aus den anderen Schienen bezieht, dicke übrig.
Es ist also gut vorhersehbar, daß dem Netzteil niemals "die Puste ausgeht".
Das die insgesamt übrig bleibenden Reserven nicht mehr allzu groß sind, ist allerdings feststellbar.
Wer schnell weiche Knie bekommt oder von Natur aus der Meinung ist, daß er allermindestens 50 Watt im Überhang haben muß, kauft ein 500'er Netzteil.
Man muß aber ausdrücklich kein Hassadeur sein, der Mathematik Glauben zu schenken und hier nicht aufzurüsten.
Wenns ein Gaming-System ist, bringt es übrigens ungefähr Null Vorteile den
Ram aufzurüsten.
Jetzt, und mit einer recht großen angenommenen Sicherheit auch unter Windows 8, werden sowieso nur 4
GB sinnvoll genutzt.
Das die in Einzelfällen mal fast gefüllt erscheinen, weil das Superfetching allerhand sinnlosen Müll vorlädt, ist eine andere Sache.
Seit Windows 7 funktioniert aber das "Schlankmachen" im
Ram vorzüglich.
Wird wirklich mal von einer Anwendung (dem Game) mehr Kapazität gebraucht, schmeißt Windows einige der Sinnlosigkeiten auch rigoros wieder heraus.
Klar ist, daß man andererseits bei den jetzigen
Ram-Preisen nichts verkehrt macht, wenn man troztdem aufzurüstet.
Dann aber um der Sicherheit willen, daß das Ganze läuft und stabil bleibt, aber unbedingt ein 8GB-Kit stecken und den alten
Ram in die Bastelkiste legen.
Beispielsweise [
dieses hier].
Viererbestückungen wollen manchmal ums Verrecken nicht starten, zwingen den Prozessot oft auf einen
Ram-Takt von 1066 zurück und sind, besonders bei Mischbestückungen, in Sachen Stabilität nicht immer das Optimum.