1. Was für Speicher hast du an deinem Rechner angeschlossen?
2. Anzahl der Module und Geschwindigkeit?
3. Hast du dem Grafikchip auch ausreichend Speicher zur Verfügung gestellt? (idealerweise 128MB oder 256MB)
Was du über deine GeForce 8200 wissen solltest:
Dir ist ja schon klar, dass es sich um eine onBoard-Grafik handelt. Doch anders als wie bei anderen onBoard-Grafikchips arbeitet sie unter erschwerten Bedingungen. Nämlich auf einem AMD-Rechner. Dessen Arbeitsspeicher ist nicht direkt am Chipsatz angeschlossen, wie es früher einmal der Fall war (FSB), sondern an der
CPU. Jedesmal wenn also auf den Speicher zugegriffen wird, ist dies also ein größerer Umweg für die onBoard-Grafik.
Für die onBoard-Grafik ist ein schneller Speicherzugriff aber äusserst wichtig. Nicht erst für 3D- oder Video-Beschleunigung, sondern auch im 2D-Betrieb. Die Darstellung wird nämlich gerendert, im Speicher abgelegt und dann wieder zur Darstellung vom Speicher abgerufen. Nehmen wir beispielsweise eine Auflösung von 1680x1050 bei 32bit und mit 60Hz. Dann sind dies 420
MB/s hin und zurück. Also 840
MB/s die dein Speicher ständig leisten muss, damit die Darstellung korrekt angezeigt wird.
Ist dein Speicher allerdings ausgelastet, dann kann er der Darstellung nicht die gewünschte Bandbreite zur Verfügung stellen. Das gleiche Problem hast du übrigens auch, wenn dein Speicher defekt ist. Prüf also nach, wie es sich mit einem anderen Speichermodul verhält und versuch auch die Bandbreite zu erhöhen, indem du ein schnelleres Modul oder zwei Module im Dual-Channel betreibst.
Abgesehen davon, hat dein Chipsatz noch ein dunkles Geheimnis. Einige nVidia-Chipsätze in der Vergangenheit waren sehr hitzig und die Kühlung reichte nicht aus. Der GeForce 8200 auf dem nForce ist leider auch einer davon, der unter Last zu Stabillitätsproblemen neigt. Es ist daher sehr wichtig, den Kühler sauber zu halten, denn wenn er Verstaubt und nicht mehr gut kühlen kann, wird dieser Vorgang noch beschleunigt.