|

02.07.2009, 11:13
|
| |
Es gibt spezielle Datenretungsprogramme (z.B. testdisk) und teure Datenrettungsdienste.
Von USB-Platten kann man die manchmal hilfreichen S.M.A.R.T.-Daten leider nicht auslesen, daher kannst Du überlegen, ob Du sie aus ihrem Gehäuse in den Rechner einbauen kannst. Das könnte aber Probleme mit der Garantie geben.
Oft ist es so, dass eine defekte Platte immer mehr kaputt geht, je länger man versucht sie zu benutzten, daher empfiehlt es sich, sie entweder gleich an einen Datenrettungsdienst zu geben oder vorher nur ein Image (z.B. mit dd und speziellen Parametern, von einer Linux-LiveCD aus) der Platte zu machen, und dann nur an Kopien des Images weiterzuarbeiten, damit die defekte Platte nicht mehr genutzt werden muss.
Am besten wäre es natürlich gewesen, wenn Du ein Backup gemacht hättest. Dann wären Deine Daten nämlich jetzt schon gerettet. Leider denken meist nur Profis daran, regelmäßig ordentliche Backups zu machen.
|