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Alt 13.08.2010, 11:06
Benutzerbild von DotKom
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DotKom
 
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Exotische Beriebssysteme



Moin zusammen,

Ich war vor kurzem mal wieder auf der Informationsjagdt um zu schauen was sich auf dem 'Betriebssystemmarkt' so tut

Und momentan hab ich mir mal ein Haiku OS gezogen (artverwandt mit BeOS)

Nun wollte ich mal wissen ob ihr sonst noch so alternative BS kennt und dabei mein ich jetzt nicht Ubuntu oder andere Linux Derivate...sondern eher sowas wie Open Solaris, BeOS, SkyOS , BSD, OS/2
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Alt 13.08.2010, 11:19
Benutzerbild von Lordadmiral Drake
Lordadmiral Drake
 
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Zu Solaris kann ich sagen, ist quasi wie Linux. Hatte das auch mal. Wie es mit der Softwarekompatibilität aussieht weiß ich nicht.

Ausserdem bist du im falschen Unterforum. Es gibt auch einen Betriebssysteme Bereich
 
Alt 13.08.2010, 11:31
Benutzerbild von DotKom
Threadersteller
DotKom
 
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Ich weiß, aber da geht es ja eher um Probleme mit den einzelnen BS (primär Window, Linux, MAC).

Hrm, ich wollte mal OpendBSD antesten, soll so ziemlich das sicherste BS sein. Von Haiku war ich zumindest sehr angetan, ist zwar nur alpha release, aber läuft stabil und performant.
 
Alt 13.08.2010, 11:32
Benutzerbild von Reggea Gandalf
Reggea Gandalf
 
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Solaris ist eher Unix (okay, Linux ist auch mit Unix verwandt). Dann gibt es auch noch FreeBSD, was dem originalen Unix recht nahe kommt.
Sonst kenne ich noch OS2 Warp, aber ob es das noch irgendwo gibt ?
 
Alt 13.08.2010, 11:41
Benutzerbild von DotKom
Threadersteller
DotKom
 
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Zu OS/2 kommt evtl. noch ein Neues System. FreeOS soll es glaub ich heissen, gibt aber noch Probleme mit IBM soweit ich weiss. Bin mal gespannt ob die den Code open source machen und ob da was rumkommt.
 
Alt 13.08.2010, 11:54
Benutzerbild von incredible-olf
incredible-olf
 
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Thread
 
Alt 13.08.2010, 12:15
Benutzerbild von ChiefAlex
ChiefAlex
 
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Warum nicht gleich ] nutzen? Damit grenzt man sich ab von den Nutzerscharen (!) auf OS/2 und openBSD !

Zitat:
Hrm, ich wollte mal OpendBSD antesten, soll so ziemlich das sicherste BS sein
"Sicher" vor allem, weil sich 99 von 100 Leuten das System nicht anschauen.
Es gibt zwei Grundsteine, auf dem Sicherheit ruht:
"Echte Sicherheit" und "Verbreitung".

Bugs gibt es immer und überall, die Popularität eines Betriebssystems bestimmt, wie schnell welche gefunden werden.
Linux bewegt sich, genau wie MacOS (dies mit iPhone&Co. noch sehr viel schneller) langsam aber sicher aus den Nischen der letzten Jahre heraus. Damit wird es als Angriffsziel attraktiver.

Geändert von ChiefAlex (13.08.2010 um 12:22 Uhr).
 
Alt 13.08.2010, 13:32
Benutzerbild von DotKom
Threadersteller
DotKom
 
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Hm...naja...HURD selbst ist ja schon mal kein Betriebssystem sondern nur ein Kernel.

Mit den Zwei Grundsteinen muss ich dir zwar recht geben, aber es gibt halt Systeme die nur 'sicher' sind, also eigentlich eine Pseudosicherheit besitzen, weil sie kaum jemand benutzt (wie zum Beispiel die MAC Systeme) und Systeme die wirklich mehr Sicherheit bieten weil sie zum Beispiel zwangsweise Benutzer und Root Ebene trennen.

OpenBSD ist aber schon als sicherer anzusehen denke ich, der Fokus der Programmierer ist ganz anders. Sie versuchen ja wirklich nur sauberen Code zu verwenden und das mit der Zielsetzung eines sicheren Systems z.B. mittels Privilegientrennung. Es wird wohl auch einen Grund haben das es oft für IDS und VPN-Gateways verwendet wird.

Ich werde es auf jeden Fall mal antesten und evtl auch mal zu Hause ein paar Szenarien im Netzwerk durchspielen.

Eine gute Distro die HURD als Kernel besitzt kennst du nicht zufällig oder?
 
Alt 13.08.2010, 14:15
Benutzerbild von ChiefAlex
ChiefAlex
 
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GNU Hurd ist sehr wohl ein Betriebssystem. Der (Micro!)Kernel heißt "Mach".
Zitat:
Eine gute Distro die HURD als Kernel besitzt kennst du nicht zufällig oder?
Sowas gibt es soweit ich weiß garnicht. Den Mach-Kernel kann man sich als Source laden (ist ja alles GPL und Open-Source) aber kompiliieren muss man dann selbst.
 
Alt 13.08.2010, 14:17
pixelflat
 
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Debian GNU/Hurd ist das "brauchbarste".

Allerdings solltest du bedenken, dass am Kernel nicht mehr viel gearbeitet wird. Man ist da wohl an einen Punkt geraten an dem man erkannt hat, dass ein Mikrokernel per Design gewisse Performance-Probleme bereitet, für die man (noch) keine Lösung gefunden hat.

Edit:
Zitat:
The Hurd is the GNU project's replacement for the Unix kernel.
]

Geändert von pixelflat (13.08.2010 um 14:19 Uhr).
 
Alt 13.08.2010, 14:39
Benutzerbild von DotKom
Threadersteller
DotKom
 
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Zitat:
Zitat von ChiefAlex Beitrag anzeigen
GNU Hurd ist sehr wohl ein Betriebssystem. Der (Micro!)Kernel heißt "Mach".
Nun wenn ich Wikipedia und gnu.org richtig verstanden habe ist Hurd ein Betriebssystemkern der einen Mikrokern als Basis benutzt und kein Betriebssystem. Laut hurd.org wurde er für das "GNU Operating System" programmiert und dient als ERsatz für den Unix Kernel.

Also kann man ja auch Distros damit benutzen.

Andererseits befürchte ich das pixelflat recht hat.
 
Alt 13.08.2010, 17:03
Benutzerbild von Cyanoid
Cyanoid
 
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ich kenne noch ] und ]

Geändert von Cyanoid (13.08.2010 um 17:10 Uhr).
 
Alt 21.08.2010, 18:10
Benutzerbild von darkblader
darkblader
 
Standard

PureDarwin.

Darwin is the Open Source operating system from Apple that forms the basis for Mac OS X, and PureDarwin is a community project to make Darwin more usable (some people think of it as the informal successor to OpenDarwin).




StormOS.

StormOS is the first desktop distribution based on the Nexenta Core Platform which combines the power of the Solaris kernel with the Ubuntu user-land and package management system. The project aims to create a lightweight OS that can scale from netbook to workstation including all the essentials out of the box.

Geändert von darkblader (21.08.2010 um 18:20 Uhr).
 
Alt 21.08.2010, 19:58
uhu
 
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Zitat:
Debian GNU/Hurd ist das "brauchbarste".
Also ich finde Ubuntu für den Heimanwender am "brauchbarsten".
Debian für Serversysteme, keine Frage.

Zitat:
Zitat von ChiefAlex Beitrag anzeigen
Warum nicht gleich ] nutzen? Damit grenzt man sich ab von den Nutzerscharen (!) auf OS/2 und openBSD !


"Sicher" vor allem, weil sich 99 von 100 Leuten das System nicht anschauen.
Das ist so schlicht falsch. Es sind heute mehr Linuxrechner online als zu Windows-95-Zeiten Windowsrechner, und schon damals gab es die Malwarewellen gegen Windows. Und Unixrechner werden sehr wohl auch angegriffen. Ich sehe auf meinem Rechner in den Logs hunderte Angriffsversuche auf die Systeme (Solaris, BSD Unix und Linux), jeden Tag. Wenn ich einen Rechner neu aufsetze, erfolgt der erste Angriff Minuten, nachdem der Rechner am Netz ist: portscans, Loginversuche und andere Versuche, Eindringvektoren zu identifizieren und zu nutzen. Das sind häufig nichttriviale Attacken, die versuchen, Standardmethoden der Malwareabwehr auf Unixsystemen auszuhebeln und die die neuesten vulns testen.

Das Problem mit Windows ist, dass die Zahl der Eindringvektoren Grössenordnungen über der von Unix-Systemen (das schliesst grossenteils auch OS-X ein) liegt und Monitoring und Intrusion Detection sehr viel schlechter handhabbar sind. Erst seit Vista sind Windows-Systeme nicht mehr nach Aufsetzen sperrangelweit offen. Dennoch gibt es noch hässliche Eindringvektoren, die nicht einfach beherrschbar sind. Es sind ja gar nicht immer die blöden Anwender, nicht selten nimmt sich der blöde IE oder das blöde Outlook Aktionen heraus, die das System gegenüber Malware verwundbar machen. Aus gutem Grund verarbeite ich unter Windows überhaupt keine Mail.

Es stimmt zwar, dass auch Unix-Systeme angegriffen werden, mehr noch, die Angreifer und die Angriffsmethoden sind oft erheblich qualifizierter und gefährlicher als die ordinären Scriptkiddie-Attacken, da sonst Angriffe gleich wirkungslos wären. Generell sind aber die Systeme schon besser geschützt und es ist schwerer, Angriffe zu verschleiern. Und die grössere Flexibilität und Heterogenität der Systeme macht einheitliche Angriffe schwerer als bei der Windows-Monokultur.

Sorgfalt hilft allerdings auch unter Windows. Malwareattacken sind meist eher kein Schicksal, sondern Folge von Nachlässigkeit. Diese liegt aber zum Teil immer noch beim OS-Hersteller, so viel sich da gebessert hat.

Geändert von uhu (21.08.2010 um 20:10 Uhr). Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
Folgende User haben sich für den guten Beitrag bedankt:
 
Alt 21.08.2010, 19:58
Benutzerbild von Cyanoid
Cyanoid
 
Standard

Zitat:
Zitat von uhu Beitrag anzeigen
Als Heimanwender finde ich Ubuntu am "brauchbarsten".
dito
...aber es geht hier um exotische betriebssysteme
 
Alt 21.08.2010, 20:07
uhu
 
Standard

Zitat:
Zitat von ichxxxxx Beitrag anzeigen
dito
...aber es geht hier um exotische betriebssysteme
Entschuldigung.

Das angesprochene Debian von pixelflat ist wohl mit der gängisten Betriebsysteme im Linux Bereich und sicher nicht als Exot anzusehen.
Betriebsysteme wie BSD, Solaris oder Os/2 sind auch mehr antik als exot.

Geändert von uhu (21.08.2010 um 20:09 Uhr).
 
Alt 21.08.2010, 20:11
pixelflat
 
Standard

Du hast das falsch verstanden: "Debian GNU/Hurd" ist das imho brauchbarste OS mit Hurd-Kernel. Und der darf wohl zurecht als exotisch bezeichnet werden...

Debian GNU/Linux != Debian GNU/Hurd
 
Alt 21.08.2010, 20:14
uhu
 
Standard

Entschuldigung, da hatte ich dich falsch verstanden.
 
Alt 22.08.2010, 00:13
Benutzerbild von ChiefAlex
ChiefAlex
 
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uhu...was ist an dem, was du von mir zitierst "schlicht falsch"?
Zitat:
portscans, Loginversuche und andere Versuche, Eindringvektoren zu identifizieren und zu nutzen.
Das könnte daran liegen, weil jeder Webserver auf Port 20 sitzt, FTP auf 32, etc. , und "Angriffsversuche", wie du Logins und Portscans nennst, nicht nach dem System gucken, sondern an deine öffentliche IP gehen.
 
Alt 22.08.2010, 00:18
Benutzerbild von Gregor75
Gregor75
 
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Hallo, antiquar aber exotisch...ich bekam mal einen Wangrechner incl. Wang-Dos geschenkt.
Für mich damals unbrauchbar, aber damals unbezahlbar.
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